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Nebelmond Herbstmond
.:Gründung:.
06. November 2010

.:Eröffnung:.

24. Januar 2011

.:Rollenspielstart:.

18. März 2011

.:Erste Mitglieder:.

Funkenpfote, Blaunebel, Aschenstreif
Kapitel 2: Die Suche beginnt: Die Suche verlief bisher ohne Erfolg und der Himmel verfärbt sich immer dunkler. Es dauert nicht mehr lange bis die Nacht anbricht und die Gruppen sind dabei einen Unterschlupf zu finden. Allerdings erschwert den Gruppen der heftige Regen dieses Vorhaben. Merkwürdigerweise ist der Regen bei den verschiedenen Suchtruppen viel stärker als bei den Lagertruppen.

.:BlätterClan:.

Anführerin: Nebelmond
Zweiter Anführer/in: -
Heilerin: Rehauge

Krieger/in: 2
Königin: 0
Schüler/in: 2
Älteste/r: 0

Kater: 2 Katzen: 4

.:RegenClan:.


Anführerin: Herbstmond
Zweiter Anführer/in: -
Heiler/in: Goldregen

Krieger/in: 0
Königin: 0
Schüler/in: 2
Älteste/r: 0

Kater: (1) Katzen: 3

.:FeuerClan:.


Anführer: Staubmond
Zweiter Anführer/in: -
Heilerin: Eulenkralle

Krieger/in: 2
Königin: 0
Schüler/in: 2
Älteste/r: 0

Kater: 3 Katzen: 2

Aufnahmestopp ist eingeschränkt!
-> Regelung des gelockerten Aufnahmestopps
Gesuche können übernommen werden
->Gesuche




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 Die Suche beginnt

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MondClan

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BeitragThema: Die Suche beginnt   Di Aug 21, 2012 2:05 pm


Vielen Dank an Funkenpfote

Unruhe machte sich in allen Lagern breit, denn der Tag der Tage war angebrochen. Heute würden die Auserwählten Katzen ihre Reise antreten und die Nervosität lag in jedem Katzenkörper. Die letzten Tage waren mit Vorbereitungen vollgestopft gewesen. Die Heiler hatten die ausgewählten Katzen in Kräuterkunde unterrichtet, damit sie die wichtigsten Im Schlaf auswendig kannten und wussten, wo man sie fand und wie sie zu benutzen waren. Die nötigsten Kampf- und Verteidigungstaktiken und Jagdtechniken wurden den jüngeren Katzen beigebracht, damit auch diese sich in Gefahrsituationen zu wehren wussten. Die Anführer hatten Katzen bestimmt, die während ihrer Abwesenheit über den Clan wachen würden und schärften ihren Katzen ein, keinen Streit mit den anderen Clans anzufangen. Für die Zeit, in der die Truppen unterwegs waren, war beschlossen worden, den Frieden aufrecht zu erhalten. Außerdem galt es für die jeweiligen Truppen, auf die Anführer, egal aus welchem Clan, zu hören und sie mit Respekt zu behandeln, damit die Suche nicht durch Konflikte in Gefahr geriet.

Die Gruppenaufstellungen waren auch schon auf der großen Versammlung bestimmt worden, genauso in welche Richtung ihre Reisen sie führen würden. Staubkralle, Flussschweif und Sonnenpfote würden das Gebiet westlich des SturmClans erkunden, während Herbstmond mit Funkenpfote und Silberpfote das nördliche Gebiet des FeuerClans erkunden würden, in dem das Zweibeinerdorf lag. Nebelmond, Glutpelz und Morgenpfote würden stattdessen das Gebiet südlich des RegenClans übernehmen. Kurz bevor die ersten Sonnenstrahlen den Tag erhellen konnten verabschiedeten sich die Auserwählten schweren Herzens von ihren Clans um sich dann mit den anderen am Felssitz zu treffen. Vielleicht zum letzten Mal.

Leise wurden noch die letzten Glückwünsche unter den Katzen gemurmelt und ihre Tapferkeit sowie ihr Mut gelobt, bevor sich die Gruppen formierten, sich einander zunickten, und dann in die jeweiligen Richtungen zogen.

Die Sonne war inzwischen über den Horizont geklettert und spendete den Katzen wohlige Wärme, die sie nur zu gut gebrauchen konnten, denn sie waren schon fast am Rande der jeweiligen Territorien angekommen. Es waren nur noch wenige Katzensprünge, dann würden sie die vertraute Gegend verlassen und neue, unbekannte Orte durchstreifen. Jeder Reisende wusste, dass sie diese Grenzen vielleicht zum letzten Mal überschreiten würden.

Aber nicht nur das sorgte für trübselige Gedanken. Manche Katzen hatten noch mit mehr Verlusten zu rechnen. Denn als die RegenClankatzen die Versammlung verließen und in ihrem Lager ankamen, erwarteten sie dort zwei leblose Körper. Aschenstreif und Blitzpfote waren Tot. Der Schreck und die Trauer saßen tief in den Knochen der Katzen. Vorallem Sonnenpfote hatte damit zu kämpfen. Es wurde vermutet, dass die beiden Katzen durch eine giftige Pflanze ihr Ende fanden denn Kampfspuren waren nicht zu entdecken.
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Nebelmond
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Mi Aug 22, 2012 6:00 pm

Sie hatte noch immer den bitteren Geschmack der Reisekräuter im Mund, welche ihr Rehauge vor dem Abschied gegeben hatte. Sie hatte diese Blättermischung schon öfter gegessen, doch sie würde sich wohl nie an diesen Geschmack gewöhnen. Aber wenigstens hielten die Kräuter was sie versprachen. Nebelmond spürte nicht einmal den Anflug von Hunger und würde ihn auch wohl erst wieder gegen späten Nachmittag oder frühen Abend bemerken. Ob Glutpelz und Morgenpfote wohl auch dieselben Reisekräuter bekommen hatten? Es war ein seltsames Gefühl mit zwei Katzen aus anderes Clans zu wandern und Nebelmond war schon auf Konfrontationen gefasst. Es wurde zwar auf der großen Versammlung abgesprochen, dass jeder Trupp auf seinen Anführer hörte, doch ob alle Mitglieder dieser Abmachung folgen würden blieb fraglich. Aber nicht nur das bereitete ihr Sorgen, denn die drei Katzen liefen gerade auf einer offenen Wiese und Nebelmond konnte nicht sagen, dass ihr das gefiel. Sie fühlte sich wie ein Stück Frischbeute auf dem Präsentierteller, doch sie zwang sich dazu, dass gute daran zusehen, denn schon in Sichtweite pragte ein schöner und vor allem großer Wald. Wahrscheinlich würde sie sich besser fühlen, wenn sie Glutpelz und Morgenpfote besser einschätzen konnte und die Blätterdächer über ihren Rücken ragten, aber bis dahin war es zum Glück ja nicht mehr allzu weit. Die Anführerin des BlätterClans fragte sich, wie die anderen zwei wohl über sie dachten. Bestimmt waren sie auch nicht erfreut darüber. Nebelmond beschloss die Stille mit einer einfachen Frage zu brechen.

Habt ihr eigentlich auch Reisekräuter, die den Hunger stillen, bekommen?

Wenn ja, dann wäre alles kein Problem aber falls einer der beiden nichts derartiges gegessen hatte, dann müssten sie wohl früher eine Pause einlegen um zu jagen. Außerdem wusste Nebelmond nicht wie lange Morgenpfote durchhalten würde. Immerhin war sie noch eine Schülerin. Überhaupt fragte sich die bunte Katze wie die RegenClan Schülerin sich machen würde. Auch auf Glutpelz Fähigkeiten war sie gespannt, gleichzeitig aber fragte sie sich, wie sich Funkenpfote und Flussschweif machen würden. Und was Falkenschweif, Schwarzpfote und Rehauge nun tun würden. Jagen? Kräutersammeln? Sich ausruhen? Oder würden Falkenschweif und Schwarzpfote trainieren? Es gab viele Möglichkeiten.


[Bei Glutpelz und Morgenpfote – laufen auf einer offenen Wiese Richtung Wald – Nebelmond fragt die beiden nach Reisekräutern – macht sich Gedanken über ihren Clan]

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Morgenpfote
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Di Sep 04, 2012 11:13 am

I'M NOT LONELY WHEN I'M ALONE

An Morgenpfote nagten Zweifel wie noch nie zuvor. Sie blieb stehen und drehte sich ein letztes Mal zum vertrauten Heim um. Ihr wurde beinahe schlecht bei dem Gedanken, ihr zu Hause zu verlassen. Ein letztes Mal musterte sie das Gebiet, in das sie vielleicht nicht mehr zurückkehren konnte. Sie seufzte schwer und drehte ihm den Rücken zu. Sie wollte nicht gehen, aber sie musste. Sie wurde ausgewählt. Aber warum gerade sie? Sie war klein, schwach und sie war doch erst so jung – Ein Krieger hätte sie ersetzen können. Etwas trieb sie dazu, ihre Sorgen den beiden Fremden mitzuteilen – Was auch der nächste Punkt ihrer Sorgen war. Fremd. Sie war unter diesen Katzen fremd, bei Herbstmond, ihrer Mentorin hätte sie sich viel sicherer gefühlt. Aber sie wollte doch immer neue Freunde finden – Und das tat sie doch, in dem sie mit den beiden reiste, oder? Nebelmond und Glutpelz waren sehr nette Katzen, fand sie. Doch es fühlte sich falsch an, mit ihnen zu reisen statt mit Katzen ihres Clans.

“Was ist, wenn wir nicht zurückkehren? Wenn einem etwas zustößt? Wenn wir es nicht schaffen? Und was macht der Clan ohne uns?“

Sei doch nicht dumm! Wir kommen zurück. Sag mal, warum machst du dir so dumme Gedanken? Schalte sie sich selbst in Gedanken. Sie war ja extra dafür ausgebildet worden! Jetzt musste sie an den Abschied vom Clan denken. Sie wusste, dass Goldregen sie mochte – Beim Abschied kam sie zu ihr, wie in den letzten Tagen immer leicht betrübt und hatte ihr „Möge der MondClan dich begleiten, kleine Morgenpfote und mögen die Sterne über dir leuchten“ zugeflüstert. Danach gab sie ihr die bitteren Reisekräuter, die die Schülerin am liebsten nicht gegessen hätte und verschwand wieder im Heilerbau. Tagelang war sie betrübt gewesen wegen dem Tod von Aschenstreif und Blitzpfote. Sie betrachtete ihren Tod als „eigenes Versagen“, weil sie die beiden nicht retten konnte und sagte sich schon tagelang, sie sei Schuld, weil sie ihnen die falschen Kräuter gegeben hatte. Morgenpfote verstand sie nicht, aber so wie sie drauf war, war sie nicht gerade brauchbar. Aber halt: So wie Morgenpfote jetzt auch drauf war, war sie auch nicht brauchbar! Wenn sie sich ständig selbst kritisierte und sich Sorgen machte, half es auch nicht weiter.

“Vergesst, was ich gesagt hab. Ich bin sicher, wir kommen zurück und uns wird nichts passieren. Ich war dumm, mich selbst zu kritisieren.“

Erst jetzt entfaltete sich der bittere Nachgeschmack der Reisekräuter in ihrem Mund und sie hätte am liebsten in eine fette Maus gebissen – Nicht des Hungerns wegen, sondern wegen dem Geschmack. Sie liefen auf einer offenen Wiese, die sie noch nie gesehen hatte und das Gras kitzelte ihre Ballen. Das Gras und die Blumen waren fast so groß wie die Schülerin, was kein Kunststück war. Sie sah in den offenen Himmel. Hier konnten sie leicht Beute eines Vogels werden. Aber, wenn sie vorsichtig waren, würde nichts passieren. Lieber hüpfte Morgenpfote aufgeregt hinter Nebelmond her – Es hatte auch etwas Gutes, weg von zu Hause zu sein. Man sah etwas von der Welt. Jetzt in diesem Augenblick sah Morgenpfote etwas, was noch niemand vor ihr gesehen hatte. Mit diesem neuen Gedanken wurde sie sofort wieder fröhlich und pflückte ihm vorbeigehen eine Blüte mit dem Maul ab. Der Geruch der schönen Blume berauschte sie und vertrieb den Nachgeschmack der Kräuter. Nebelmond fragte, ob jeder Kräuter gegen Hunger bekommen hätte. Mit der Blüte im Mund sprach sie – Die Blüte fiel aber nicht zu Boden, als sie mit zusammengepressten Zähnen antwortete:

“Ja, Goldregen hat mir welche gegeben.“

{ bei Nebelmond und Glutpelz ; macht sich Sorgen ; schlägt die Sorgen in den Wind ; antwortet Nebelmond ; pflückt Blüte und stolziert über die Wiese }


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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Mi Sep 26, 2012 7:30 pm

Nun war der Tag gekommen.
Nun ging die Reise los. Glutpelz hatte die ganze Zeit seit der Versammlung darüber nachgedacht wie es wohl werden würde. Wie es werden würde mit zwei Katzen von jeweils der anderen Clans zu reisen und diese Mission zu erfüllen. Die eine Katze war eine Anführerin, dagegen konnte der Rote eigentlich nicht viel sagen – er hatte Respekt vor ihr, allerdings sobald sie etwas gegen den FeuerClan oder Staubkralle sagen würde, würde er diesen Respekt sofort zur Seite schieben. Im Angesicht der Mission bezweifelte der Krieger allerdings dass es zu so einer Unterhaltung kommen würde. Die zweite im Bunde – so ging er also mit zwei weiblichen Katzen auf die Reise – war eine Schülerin des RegenClans. Eine recht zierliche kleine Kätzin, die sicher einmal eine hübsche Katze werden würde. Glutpelz war sich nicht sicher ob die Schülerin für die ganze Sache geeignet war, allerdings würde sie schon nicht ohne Grund ausgewählt worden sein.

Es war nun also am frühen Morgen gewesen als er von Eulenkralle die notwendigen Reisekräuter bekommen hatte und diese den Weg in seinen Magen gefunden hatten. War ja nicht das erste Mal, dass er das zeug fressen musste und doch war es jedes Mal erneut ein Graus, denn der bittere Nachgeschmack hielt bekannterweise noch eine längere Zeit an. Aber da musste man als Krieger nun mal durch, sie hatten schließlich ihren Nutzen und waren nicht sinnlos. Schließlich konnte man ja nicht ständig wegen Hunger irgendwo jagen gehen? Hunger bedeutete Stillstand, Stillstand bedeutete Gefahr, Gefahr bedeutete eventueller Tod. Dies alles galt es nun mal zu vermeiden und dafür war Glutpelz den Heilern dankbar, dass sie diese Kräuter gefunden hatten. Er war ihnen allgemein dankbar, denn was war der Clan ohne ihren Heiler? Ein Häufchen Elend dass bei Krankheit oder Verletzung dahinvegetieren würde – wie erbärmlich.

Sie befanden sich nun also auf dem Weg und nach einiger Zeit kamen sie auf eine große Wiese, die wunderschön mit vielen Blumen und schönen Gräsern bepflastert war. Wohl ein Paradies für Heiler, dachte Glutpelz und reckte die Nase in die Luft um zu schnuppern, wobei seine Nasenspitze leicht wackelte. Seine Ohren waren gespitzt, er lief so dass die Schülerin zwischen den beiden älteren Katzen laufen konnte. Für ihn war es selbstverständlich während dieser Reise die Jüngere ein wenig zu beschützen – dies allerdings laut auszusprechen kam für den roten Krieger überhaupt nicht in Frage. Allgemein herrschte Stille zwischen den drei Katzen bis die Schülerin mit ein wenig Abstand zwei Bemerkungen von sich gegeben hatte.

“Lerne junge Schülerin – verliere nie den Mut, egal wie die Situation aussieht. Wir sind zu dritt, zu dritt haben wir keine schlechten Chancen. Wir haben eine Aufgabe, diese werden wir definitiv erfüllen – wir bringen Hoffnung für unsere Generation und für die die danach kommen, denn dieser Ort den wir suchen ist wichtig für uns alle. Egal was passiert, wir werden es schaffen und der MondClan wacht über uns alle. Er lässt uns nicht im Stich – niemals!“,

sprach der Krieger zur Schülerin überzeugt und mit relativ sanftem Ton. Morgenpfote erinnerte ihn an sich selbst, als er noch ein Schüler war. Sein Mentor Greifenkralle damals hatte ihn mit ähnlichen Worten beruhigt, als sie wegen einem starken Gewitter einmal nicht zurück ins Lager kehren konnten. Nun sah er zur Schülerin, nickte ihr noch einmal zu und lauschte anschließend Nebelmond, worauf er gut merkbar nickte.

“Gottseidank ja, auch wenn ich mir wünschte, dass die Heiler endlich eine Kräuterart hierfür finden würden, die weniger grässlich im Nachgeschmack wäre. Aber darauf kann ich wohl lange hoffen…“

Glutpelz scheute sich nicht davor mit den beiden zu sprechen, auch wenn von ihm nicht sonderlich viel zu erwarten war da er im Allgemeinen nur sprach wenn er es für angemessen fand. Es war allerdings schon komisch, er wusste beide nicht genau einzuschätzen – war sich allerdings sicher dass sie wie er eigentlich nur das Ziel der Sache im Kopf hatten und damit hatte er sich eigentlich gut mit dem Gedanken anfreunden können mit den beiden zu reisen. Trotzdem wusste er nicht genau worüber er mit der Anführerin des BlätterClans und der Schülerin aus dem RegenClan sprechen solle, da er sie ja nicht kannte. Er kannte ja bislang nur die Katzen aus seinem eigenen Clan, wenn denn nur Felsenmut hier wäre. Felsenmut, ja, er hoffte dass es dem wenigen Rest seines Clans gut ginge und sie geschützt waren. So ohne Anführer, da ja auch Staubkralle auf Wanderschaft war, war es sicher nicht einfach und wenn er es genau nahm, war Glutpelz eigentlich doch recht froh jetzt nicht im Clanlager zu sein. Er seufzte leise für sich und sah sich um, ob nicht doch irgendwo ein Dachs oder Fuchs ihren Weg kreuzen könnte.



{ bereitet sich auf die Reise vor | denkt über seine Reisebegleitung nach | spricht mit beiden und denkt an seinen Clan }
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Nebelmond
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Di Okt 16, 2012 9:15 pm

Noch immer drehten sich ihre Gedanken um ihren Clan, wobei ihr das niemand übel nehmen konnte. Sie machte sich Sorgen um Schwarzpfote, Falkenschweif und Rehauge, weil sie auf sich alleine gestellt waren und sie befürchtete, dass Funkenpfote und Flussschweif etwas zustoßen könnte. Das alles waren berechtigte Sorgen, denn immerhin konnten sie jederzeit ohne ihr Wissen eintreten, und vielleicht sollte sie sich genau deshalb nicht mehr darauf konzentrieren. In diesem Moment, oder zumindest in diesen Tagen gab es etwas wichtigeres: Ihre Mission. Und je schneller sie diese erfüllen konnten, desto schneller konnten sie wieder den Rücktritt antreten und somit wieder schneller bei ihren Clans sein um ihre anderen Pflichten zu erfüllen. Die sanfte Stimme der kleinen RegenClan Schülerin ließ sie für den ersten Moment von ihren Sorgen aufblicken, aber erinnerten sie sogleich wieder daran.

“Was ist, wenn wir nicht zurückkehren? Wenn einem etwas zustößt? Wenn wir es nicht schaffen? Und was macht der Clan ohne uns?“

Sie traute sich, die Gedanken, die auch Nebelmond pflegte – und vielleicht auch Glutpelz, auszusprechen. Morgenpfote durfte sich noch diese Offenheit und das Aussprechen ihrer Sorgen erlauben, aber wenn Nebelmond so ein unsicheres Auftreten an den Tag gelegt hätte wäre das eine Schande für den BlätterClan gewesen. Als Anführerin dürfte man sich solche Sorgen nicht anmerken lassen und schon gar nicht vor einem anderen Clan. Was wäre man dann? Ein Stück Frischbeute, auf das sich die anderen Clans stürzen würden um die derzeitige Schwäche ihres Gegners auszunutzen. Nebelmond streifte mit ihrem Blick den kräftigen Kater, der der zarten Schülerin Mut zuredete. Obwohl sie mit diesen beiden lange Zeit auf Wanderung gewesen war, wusste sie dennoch fast nichts über sie. Überhaupt hatten sich die Rivalitäten zwischen den Clans wieder ziemlich schnell aufgebaut, nachdem sie sich nach der langen Wanderung getrennt hatten. Vielleicht war das verwunderlich, aber es bestätigte nur, dass der MondClan wollte, dass es verschiedene Clans gab und die Katzen bis jetzt alles richtig gemacht hatten.

„Gut gesprochen Krieger.

meinte Nebelmond höflich und nickte dem FeuerClan Angehörigen anerkennend zu. Sie hatte seinen Worten nichts mehr hinzuzufügen, denn er hatte alles gesagt was es zu sagen gab. Außerdem bestätigten Glutpelz und Morgenpfote das sie die entsprechenden Reisekräuter bekommen hatten. Eine sehr erfreuliche Tatsache, denn so würden sie länger reisen können ohne eine Pause einlegen zu müssen. Mindestens bis zum Wald wollte Nebelmond es noch schaffen, bevor sie eine Pause einlegten. Allerdings würde das auch von der Verfassung der anderen beiden abhängen.

„Ich glaube, dass wünscht sich jeder der schon einmal Kräuter geschluckt hat.

Miaute sie mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen. Sie klang nicht unhöflich, aber auch nicht wie eine Clankameradin. Eher wie jemand, der sich auf einen höflichen Plausch eingelassen hatte und genau genommen hatte sie das auch. Ein Gespräch würde die Stimmung zwischen den Reisegefährtin wohl auflockern, aber zwanghaft eines zu erschaffen würde auch nichts bringen. Außerdem wäre es nützlicher ihre Konzentration auf ihre Umgebung zu richten und nicht auf ihre Reisebegleiter. Immerhin musste sie sich nicht zwanghaft mit diesen Katzen verstehen, sie mussten einfach nur kooperieren können.


[Bei Glutplelz und Morgenpfote – lobt Glutpelz – redet freundlich mit ihm – denkt über ihren Clan nach]
Tut mir sehr Leid für die lange Wartezeit

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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Mo Nov 12, 2012 10:41 pm

VOR MICH HIN GETRÄUMT

Neugierig rannte Morgenpfote voraus. Jetzt hatte sie richtig Lust bekommen, jetzt wo sie wusste, dass sie unter dem Schutz des MondClans unterwegs war. Die Freude kribbelte in ihren Pfoten und trieb sie immer weiter. Ich will die erste sein, die was findet! Ich will es sein! Ihr Schwanz schnellte in die Höhe. Plötzlich bemerkte sie ein Blatt, dass durch die Luft wirbelte und stürzte sich schnell auf es. Es flog noch höher, Morgenpfote fing es mit den Pfoten auf und steckte es sich in den Mund. Zufrieden rollte sie auf die Seite und wartete, bis die beiden anderen Katzen bei ihr waren.

"Seht ihr? Ich bin richtig schnell! Ihr habt es nicht bereut, mich mitzunehmen! Ich bring die Blätter schneller zur Strecke wie ihr rennen könnt"

Sie würde das Blatt gerne durch richtige Beute austauschen. Der saftige, wohltuende Geschmack eines Fisches wäre jetzt angebracht. Fisch, Maus oder Vogel. Egal. Einfach irgendwas. Aber dafür war sie viel zu satt. Der Ekelhafte Geschmack kam wieder. Eine kleine Löwin wie ich muss halt so was aushalten. Goldregen bezeichnete sie manchmal als "Kleine Löwin", da sie als Junge immer irgendetwas hinterherjagen musste. So wie diesem Blatt hier. Sie spuckte das Blatt aus. Ihr war etwas schwindelig von dem vielen rumgehüpfe, aber das war ihr egal. Jetzt wollte sie etwas über ihre Gegenüber rausfinden.

"Nebelmond, wie ist es eigentlich so, Anführerin zu sein? Was sind deine Aufgaben? War es schwer für dich, deinen Clan als Anführerin zu verlassen? Und wer passt jetzt auf deinen Clan auf? Ich weiß, ich löchere dich, aber ich bin eben furchtbar neugierig! Frag Goldregen, die wird auch immer von mir ausgefragt! Ich weiß, Neugier tötet junge Katzen, aber ich bin eben so!"

Sie wollte Glutpelz nicht ausschließen, nicht, dass er einen falschen Eindruck von ihr bekam. Sie musste in den Augen der anderen aussehen wie eine kleine, neugierige Schülerin, die überall ihre Nase hineinsteckte. Das war ihr aber egal, weil sie mal eine kluge Kriegerin mit Durchblick werden wollte!

"Und Glutzpelz, wie stehts so mit der Beute? Was jagt ihr so? Und, wie ist es so ein waschechter Krieger zu sein? Entschuldigt meine Neugierigkeit!"


{ fängt Blatt ; hüpft herum ; fragt die Katzen etwas über ihre Clans }

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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Sa Nov 17, 2012 6:15 pm

Laufen, laufen, laufen. Es schien nichts anderes mehr zu geben außer dieser Tätigkeit. Ihre Körper waren jederzeit auf Alarmbereitschaft und der dumpfe Schmerz der sich in ihren erschöpften Körpern ausbreitete wurde eisern ignoriert und durch ihre stetige Anspannung verdrängt. Auch die Hoffnung auf das Erreichen ihres Zieles trieb die Katzenkörper immer weiter voran. Es war nicht auszuschließen, dass die grimmigen Gesichtsausdrücke der Krieger von den Erinnerungen an die lange Wanderung kamen. Dennoch begleitete sie auf dieser Reise – auf dieser Mission – ein anderes Gefühl, als bei der großen Wanderung. Die Chance, das zu finden was sie brauchten lag nun viel höher, denn der MondClan hatte bestätigt, dass dies ihre neue Heimat wäre. Also würden sie auch dafür sorgen, dass sie hier alles fanden, was sie benötigten. Auch wenn es nicht leicht zu werden schien. Inzwischen hatte die Dämmerung eingesetzt und das dunkle Blau der Nacht breitete sich langsam über dem Himmel aus, während die ersten Sterne sich mutig zeigten und der Mond schon zu sehen war. Große, dicke und dunkle Tropfen prasselten schon seit einiger Zeit auf die Katzenkörper. Ihre Felle waren nass und schwer geworden, sie waren voll gesogen mit dem flüssigen Element. Nicht einmal das Blätterwerk der Bäume bildete genügend Schutz, um den Katzen Trockenheit zu bieten. Was würde jetzt der eine oder andere für seinen Bau geben, der vielleicht noch nicht ganz durchnässt war anstatt durch den Matsch zu waten, mit Fremden aus anderen Clans?!

Nebelmond, Glutpelz und Morgenpfote waren die meiste Zeit einfach nur gelaufen. Niemand hatte sie aufgehalten und auch ihr Hunger hatte sich erst nach Sonnenhoch bemerkbar gemacht. Auch bei der Jagd hatten sie keine Probleme bekommen, da sie sich die meiste Zeit in einem Wald aufhielten. Da sie so günstige Bedingungen hatten, waren sie sehr schnell vorangekommen ohne sich lange ausruhen zu müssen oder irgendwelchen Gefahren aus dem Weg zu gehen. Erst als der Regen fiel und an seiner Stärke zunahm wurde auch ihre Reise etwas beschwerlicher. Der dichte Regen verhinderte die weite Sicht und der Matsch machte ihre Pfoten schwer. Trotz der Tatsache, dass sie ein Blätterdach über sich hatten, half ihnen das nicht wirklich. Kurz bevor die Katzentruppe beschließen wollte, dass sie nun einfach zwischen den Wurzeln eines Baumes rasteten, entdeckte Morgenpfote etwas. In nicht allzu weiter Ferne ragten alte Steinmauern aus der Erde und es sah so aus, als hätten dort vor langer, sehr langer Zeit einmal Zweibeiner gelebt. Die Schülerin gab zu bedenken, dass sie dort vielleicht besseren Schutz vor dem Regen finden würden und überredete die Glutpelz und Nebelmond dazu, sich diese einmal genauer anzusehen. Sie waren nicht mehr weit von den Mauern entfernt, doch was würde sie dort erwarten?

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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Sa Feb 02, 2013 2:36 pm

TALKING TO THE MOON

Der Mond tauchte alles in ein wunderbares, vollkommenes, helles Licht und tauchte die Steinmauern in der Ferne in ein geheimnisvolles, gespentisches Licht. Und trotzdem zog dieses Licht die kleine Katze an wie das Licht eine Motte. Schritt für Schritt setzte sie auf die Ruine zu, mit erhobenem Haupt und selbstsicherem Schritt. Irgendwie wusste sie, dass sie etwas dort erwartete. Sie verdrängte die Erschöpfung und wurde immer schneller, als wollte sie abheben und ins Sternenvlies laufen. Das Sternenvlies funkelte schön, die Ahnen schauten auf sie hinab, dass spürte sie. Immer schneller wurde sie, ihre Energie war neu erwacht und sie verdrängte die Eiseskälte des Wassers, das ihren Pelz benetzte und bis in ihre Haut drang. Heute Nacht würde etwas großartiges passieren oder wenn nicht heute, dann morgen. Oder übermorgen. Oder irgendwann. Morgenpfote fühlte einen Pelz neben ihr und drehte sich um. Doch da war niemand. War das der MondClan, der ihr folgte und ihr diese Kraft gab? Nur noch ein paar Schritte und sie war am Ziel. Von nahmen wirkte die Ruine viel größer, verfallener und glänzte noch heller, noch kräftiger. Als ob jemand ein Licht angemacht hätte. Der Himmel über ihr war in einem schönen dunkelblau gefärbt und irgendwie hellte es sich um die Ruine auf, oder hatte Morgenpfote sich das nur eingebildet? Vermutlich. Steine können nicht leuchten. Dachte sich die Kleine und schon war sie am Ziel.

"Hallo? Ist da jemand?"

Aber niemand antwortete ihr, nur das Echo ihrer eigenen Stimme, dass ihr einen beängstigenden Schauer über den Rücken jagte. Zur Kontrolle schnupperte sie noch einmal, aber es roch nur nach Regen. Wenn hier jemand war, der Regen hatte seine Spuren weggewaschen. Schnell schob Morgenpfote den Gedanken weg. Sie wollte jetzt keine Schwäche zeigen. Falls hier jemand anderes war, würde er ihre Angst riechen.

"Ich gehe jetzt rein!"

Selbstsicher ging Morgenpfote zwischen den Ruinen hin und her, ihre Schritte hallten leicht wieder. Sie sah überall nach, in jeder kleinen Ecke, in jeder kleinen Ritze, in jedem Schlupfwinkel, bis sie eine perfekte Stelle zum Lagern fand. Sie war trocken, sicher, windgeschützt. Aber sie suchte noch weiter, um herauszufinden, ob hier jemand war. Doch nein, hier war niemand, keine Gerüche in der Luft außer die der 3 Katzen und des Regens. Erleichtert atmete Morgenpfote durch.

"Ich hab einen Lagerplatz gefunden! Er ist trocken, windgeschützt und sicher! Kommt mit!"

Rief sie den anderen beiden zu und rollte sich entspannt zusammen und fing an zu schnurren. Der Boden hier war sogar irgendwie warm, vielleicht, weil er sie an zu Hause erinnerte. An das Zu Hause, zu dem sie bald vielleicht als Heldin zurückkehren würde.

(bei Nebelmond und Glutpelz ; denkt ; geht in die Ruine ; findet einen guten Lagerplatz ; ist glücklich und legt sich hin, schläft aber noch nicht)


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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Di Feb 05, 2013 9:10 pm

"Nebelmond, wie ist es eigentlich so, Anführerin zu sein? Was sind deine Aufgaben? War es schwer für dich, deinen Clan als Anführerin zu verlassen? Und wer passt jetzt auf deinen Clan auf? Ich weiß, ich löchere dich, aber ich bin eben furchtbar neugierig! Frag Goldregen, die wird auch immer von mir ausgefragt! Ich weiß, Neugier tötet junge Katzen, aber ich bin eben so!"

Sie dachte erneut über Morgenpfotes neugierigen Fragen nach. Nebelmond selbst wusste nach den genauen Laut ihrer eigenen Worte: „Ich wache über meinen Clan wie eine Königin über ihr Neugeborenes. Es ist meine Aufgabe, dass es allen im Clan gut geht und niemand leiden muss. Ich haben niemanden direkt diese Aufgabe übertragen, da ich weiß, dass ich mich auf meine Kameraden verlassen kann.“ Etwas in ihr hatte sich gesträubt als sie fast auf alle verlangten Fragen geantwortet hatte. Die einzige Frage zu der sie beachtlich geschwiegen hatte, war ihre erste gewesen. “Nebelmond, wie ist es eigentlich so, Anführerin zu sein?“ Was hätte sie darauf antworten sollen? „Es kann genauso fantastisch wie grausam sein? All deine Nerven verzehren? Du musst verantworten, dass deine Kameraden sterben, wenn sie in den Kampf ziehen? Die Anführerin des BlätterClans schüttelte genervt den Kopf. Es war nicht die Zeit um über solche Fragen nachzudenken. Außerdem hatte niemand sie mehr danach gefragt. Glutpelz hatte sich in Schweigen gehüllt und Morgenpfote...war eben Morgenpfote gewesen.

Es war noch immer kein Ende von dem Regen in Sicht, der eingesetzt hatte. Dicke fette Tropfen platschten auf die Erde und auf die drei Katzen. Ihr Fell war schon lange vollkommen bis auf die Knochen durchweicht und ihr war kalt. Zu gerne hätte sie nun jemanden neben sich, der ihr Wärme spenden konnte. Wenn auch nicht körperlich. Ihre Gedanken führten zu keiner bestimmten Katze, dennoch musste sie danach an Funkenpfote und Flussschweif denken. Das lange Fell des jungen Schülers würde bei dieser Masse an Regen sicherlich stören. Zusätzlich war er noch in einem Dorf. Gut, er hatte dort gelebt, aber dennoch war es kein schöner Umstand. Und Flussschweif ging es wohl genauso wie ihr: Nass und kalt auf der Suche nach einem Unterschlupf. Mittlerweile waren sie an den Ruinen angekommen. Vom Regen feucht glänzende, hohe Mauern die schon mit Moos überwuchert waren. Viele Teile waren eingestürzt, die Mauern waren löchrig und der Wind pfiff leise hindurch. Dennoch schien es hier trockenere Stellen zu geben die ihnen Unterschlupf bieten konnten. Morgenpfote rannte schon vor und erkundete die Gegend bevor Nebelmond auch nur „Nein“ denken konnte. Ihre Miene verdüsterte sich, als Morgenpfote auch schon etwas gefunden hatte. Müde trottete Nebelmond ihrer Stimme nach. Sie hatte tatsächlich etwas gefunden. Hier bildeten die Ruinen fast eine Art Gebäude, nur viel zerfallener. Dennoch waren genug Steine erhalten geblieben um an einer Ecke einen trockenen Platz zu bilden.

Die Anführerin gesellte sich mit ernster zu der jungen Katze und setzte sich hin. Der Regen tropfte von ihrem Fell und von ihren Schnurrhaaren, dennoch würde sie erst mit der jungen Katze sprechen bevor sie sich ausruhen würde. Es gehörte sich nicht einfach voraus zu rennen, vor allem nicht für eine junge Schülerin die unter der Aufsicht einer fremden Anführerin stand.

„Morgenpfote, es ist zwar gut, dass du diesen Platz hier gefunden hast, aber ich erwarte von dir, dass du das nächste Mal erst mich fragst, bevor du blindlings los rennst. In Ordnung?“

Nebelmond bemerkte nur am Rande wie Glutpelz prüfend seinen Blick schweifen ließ, ehe auch er sich mit stoischer Ruhe hinsetzte. Irrte sich die BlätterClan Anführerin unter hatte sich das Gefühl unter ihren Pfoten geändert? Als wäre etwas...abgebröckelt. Sie tat diese Empfindung als Einbildung ab und behielt ihren Blick auf der jungen Katze, immerhin sollte diese eine Antwort geben.

[Bei Glutpelz und Morgenpfote – ärgert sich über Morgenpfote – hat ein merkwürdiges Gefühl]

Ich habe Glutpelz etwas mitgeschleift, da er inaktiv ist und bald rausgespielt wird.

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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Fr März 08, 2013 8:02 pm

Vielleicht wäre es für alle Beteiligten besser gewesen, hätten sie sich genauer umgeschaut, bevor sie sich zu Ruhe setzten. Oder hätte Nebelmond ihren vermeintlichen Einbildungen bezüglich abbröckelnder Erde geglaubt. Dann hätten die drei Katzen die Gefahr schon viel früher erkannt und hätten fliehen können. Nun war es zu spät. Bevor Morgenpfote sich hatte erklären können, erstarrten alle drei Beteiligten, als merkwürdige Geräusche ertönten. Es klang wirklich so, als würde irgendwo Erde herunter rieseln. Als Nebelmond auch nur leicht mit den Pfoten einsank war es zu spät: Der Boden unter den Katzen löste sich ins nichts auf und ließ sie in eine unbekannte Tiefe fallen. Zu tief, als das sie einfach hinausspringen, geschweige denn Klettern können. Der lange, riesige Gang in dem sie landeten war Stockfinster, man konnte kaum die Pfoten vor Augen erkennen. Nur der Regen erfüllte die Dunkelheit mit Geräuschen, als er durch das entstandene Loch fiel. Und das war noch nicht einmal alles: Glutpelz war verschwunden.
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Charakter Alter : 10 Monde
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Mi März 20, 2013 5:04 pm

FALLING TO PEACES

Stolz. Morgenpfote konnte echt behaupten, dass sie Stolz auf sich war. Sie hatte einen Unterschlupf gefunden, der sicher war. Zumindest schien es so. Doch später würde sie eines besseren Belehrt werden. Sie würde sich schuldig fühlen, sie würde am Abgrund stehen, mit nichts als Schuld in den Augen. Doch das konnte die lebensfrohe Kätzin in diesem Moment des perfekten Glücks noch nicht wissen. Doch, Nebelmond schien ihr nicht sehr dankbar zu sein, dass sie vorgegangen war, einfach einmal aus purer Neugier. Doch sie sagte einfach, dass sie nicht so voreillig sein sollte. Ihr Schwanz, der gerade noch wie eine Atenne in den Himmel geragt hatte, hing nun schlaff auf dem Boden.

"Ja, Nebelmond. Es tut mir ..."

Weiter kam sie nicht. Ein lautes, krachendes Geräusch erhob sich. Ehe Morgenpfote reagieren konnte, löste sich der Boden in Nichts auf. Morgenpfote fiel, sie fiel immer weiter. Sie spürte kein Ende mehr, bald hatte sie das Zeitgefühl verloren. Währrend sie so fielen, gingen ihr viele Gedanken im Kopf herum. Müssen wir jetzt alle sterben, weil ich zu übereifrig war? Wo sind die anderen? Konnten sie sich retten? Sterbe ich? MondClan, nimmst du mich auf, obwohl ich Nebelmond und Glutpelz in den Sicheren Tod geführt habe? Werdet ihr mich bestrafen? Ist alles meine Schuld? Es tut mir leid, MondClan, es tut mir leid, Nebelmond, es tut mir leid, Glutpelz! Verzeiht mir, bitte! Und dann verlor Morgenpfote ganz den Verstand.

"ES TUT MIR LEID! VERZEIHT MIR, WO AUCH IMMER IHR SEID!"

Ihre Stimme wollte ihr nicht richtig gehorchen, sie hatte Probleme, sich zu konzentrieren. Morgenpfote wurde von ihren eigenen Gedanken erdrückt. Sie sah auf einmal Boden unter sich oder bildete sie sich das ein? Doch kurz vor dem Aufprall flackerte Morgenpfotes Sicht und langsam aber sicher wurde alles schwarz. Ihre Augen schlossen sich und die Schülerin verlor das Bewusstsein. Sie sah ein helles Licht, kam sie nun zum MondClan? Oder würde sie für ihre Neugier den Pfad des MondClans nicht kreuzen? Oder blieb sie auf dieser Welt? Sie wusste es nicht, sie verfiel nur in diese Träumerei vom hellen Licht.


(der Boden bricht; sie fällt; denkt; schreit; wird bewusstlos)

(Morgenpfote wird nicht sterben!)


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Nebelmond
Blätterfall
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Sa Apr 20, 2013 7:15 pm

Gerade als die junge Schülerin sich entschuldigen wollte; gerade in dem Moment, als es passierte wünschte sich Nebelmond sie hätte ihrer Einbildung mehr Glauben geschenkt. Aber sie besaß die Fähigkeit, die Zeit zurückzudrehen genauso gut wie alle anderen: Gar nicht. Schade eigentlich. Als der Boden plötzlich unter ihnen weggebrochen war, hatte die Anführerin der Truppe nicht einmal mehr schreien können, bevor sie in die Tiefe hinabstürzten – in die Dunkelheit. Himmel und Erde vertauschten ihre Plätze, schienen fangen zu spielen. Wer allerdings gewinnen würde konnte Nebelmond in diesem Moment nicht sagen. Ihr Magen fühlte sich an als würde er zusammengedrückt werden, während ihr Herz raste und aus ihrem Brustkorb springen wollte. Ihr restlicher Körper war taub, aber gleichzeitig unglaublich heiß. Sie verdankte es ihrem purem Instinkt und ihrer Erfahrung, dass sie nicht völlig hilflos auf dem Boden aufprallte und sich alle Knochen brach. Zum Glück waren alle Katzen mit einem Schwanz ausgestattet der ihnen in solchen Situationen zur Hilfe kam. Durch seine Hilfe drehte sie sich im Fall – und das keine Sekunde zu früh. Wohl eher zu spät, denn dadurch das sie nicht wusste wo der Boden sich befand hatte sie sich zu spät gedreht. Sie kam nicht genau auf allen vier Pfoten auf und stürzte zu Boden. Ein genauso wütendes, wie wehklagendes Zischen verließ ihre Kehle als der Schmerz in ihrer linken Hinterpfote aufflammte, wie ein Feuer welches einen Brandbeschleuniger zu schlucken bekam. Erschöpft, geschockt und versuchend ihr Herzrasen zu beruhigen blieb sie liegen. Außerdem tat so ihre Pfote nicht weh. Ihr Atem wurde mit jedem Zug ruhiger und es fühlte sich an als würde sich ihr Körper entspannen. Außerdem sah sie nach einigen Sekunden wieder etwas, was ungemein zu ihrer Beruhigung half. Trotzdem konnte sie sich hier nicht ausruhen. Sie musste sofort nach Morgenpfote und Glutpelz sehen. Sorge durchflutete ihre Adern und die Panik kroch erneut in ihren klaren Verstand. Was wäre, wenn sich einer der beiden etwas gebrochen hätte?! Oh MondClan, bitte lass sie unversehrt sein! Mit diesem stillen Gebet rappelte sie sich auf, wobei sie scharf die Luft einzog, als der Schmerz erneut ihre Pfote folterte. Nebelmond spürte zwar, dass sie sich keinen Knochen gebrochen hatte (sonst würde sie schon längst vor Schmerzen jaulen) aber trotzdem tat es ziemlich weh. Sie durfte diese Pfote also vorerst nicht belasten.

Der Regen, welcher noch immer von dem Loch an der Decke auf ihren Körper niederprasselte, bemerkte sie kaum. Dieser war plötzlich ihre geringste Sorge. Außerdem war er sogar von Vorteil, denn er zeigte ihnen den Punkt an dem sie eingebrochen waren. „Morgenpfote? Glutpelz?! Sie rief die Namen der beiden und zuckte kurz darauf zusammen, als ihr eigenes Echo in ihren Ohren tönte. Wo zum Teufel waren sie bitteschön gelandet? Auf der Suche nach einer vertrauen Gestalt blickte sie sich um. Soweit sie das erkennen konnten schienen sie in irgendeinem langen Gang zu sein. Allerdings war es kein natürlicher. Der Boden sowie die Wände waren ab und an mit Stein gekleidet. Zweibeiner! Sie zischte verächtlich, ehe sie nicht weit von ihr einen liegende Gestalt ausmachen konnte. Ihr Atem stockte und es fühlte sich an als würde ihr jemand die Luft aus der Lunge ziehen. Schnell humpelte sie zu der reglosen Gestalt, erkannte immer mehr das es sich um die junge Morgenpfote handeln musste. Angst kroch ihre Glieder hinauf als die kleine Gestalt sich nicht bewegte. Vorsichtig versuchte Nebelmond sie mit einer Pfote an der Schulter zu rütteln, nur ganz leicht.

„Morgenpfote? Morgenpfote! Mach die Augen auf, du bist noch nicht bereit für den MondClan!

In ihren letzten Worten steckte eher die Verzweiflung als eine Aufforderung. Sie rüttelte die junge Schülerin noch einmal, dann senkte sie ihren Kopf zu ihrer Schnauze und lauschte. Zuerst hörte sie nur ihr eigenes pochendes Herz aber dann, ganz schwach, spürte sie einen kleinen Lufthauch. Morgenpfote atmete! Sie war also nicht tot. Nebelmond fiel ein Stein vom Herzen, aber die Last auf ihren Schultern war ihr trotzdem nicht genommen worden.

„Glutpelz, wo bist du?!“

Sie konnte keine weitere Gestalt entdecken, egal wie sehr sie sich auch umschaute. Und auch wenn sie seinen Namen rief – eine Antwort kam nicht zurück. Ein unbehagliches Gefühl erklomm ihren Körper und lähmte ihn. War er...tot? Nebelmond wollte ihn suchen, aber gleichzeitig wollte sie auch Morgenpfote nicht alleine lassen. Am liebsten hätte sie die Schülerin aus dem Regen gezogen, aber sie hatte angst ihr dabei wehzutun. Deswegen blieb Nebelmond nichts anderes übrig als bei der Schülerin zu bleiben und über sie zu wachen. Sie setzte sich dich zu ihr und versuchte ihren Kopf so gut es ging vom Regen zu schützen, in dem sie sich über die Schülerin beugte. Viel half es nicht. Sie konnte nur hoffen das Morgenpfote ihre Augen endlich öffnete!

„Morgenpfote, bitte! Ich weiß, dass du lebst, also lasse mich nicht im Stich!

Sie hob ihren Kopf ein weiteres Mal und ließ ihren Blick schweifen. Keine weitere Gestalt. Kein Glutpelz. Was sollten sie ohne ihn machen? Das Glutpelz einem anderen Clan angehörte war ihr nun, selbst als Anführerin, egal. Selbst wenn es ein Unfall gewesen war, sie wollte diesen Kater nicht im MondClan wissen! Sie wollte nicht die Schuld an seinem Tod tragen. Er war noch viel zu jung dafür gewesen. In seinen Geist hatte doch noch so viel Lebenskraft gesteckt, die seinem Clan zugute gekommen wären.

„GLUTPELZ?!

Die bunte Katze rief seinen Namen so laut sie konnte – vielleicht hätte sie sich vorher Gedanken über eventuelle ungewollte Aufmerksamkeit machen sollen – und verfiel danach in ein verzweifeltes Schweigen. Der einzige, der ihr eine Antwort gab, war der Regen...


[Der Boden bricht weg - kommt nicht richtig auf dem Boden auf; verknickt sich linke Hinterpfote - ruft nach Morgenpfote und Glutpelz - findet Morgenpfote - bleibt bei ihr - verzweifelt]

*~*~*~*~*~*~*~*~*

Farbenspiel...
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Morgenpfote
reine Unschuld
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Di Apr 30, 2013 10:51 pm

Um Morgenpfote explodierten Sterne, Farben um wirbelten sie, alles verschwamm in einander. Sie spürte nichts als Kälte am ganzen Körper, dass Wasser, in dem sie um ihr Leben kämpfte schlug große Wellen, versuchte Morgenpfote unterzudrücken. Immer wieder versuchte Morgenpfote, nach oben zu schwimmen, obwohl sie jeglichen Orientierungssinn verloren hatte. Himmel und Wasser schienen eins zu sein, es gab keinen Unterschied. Sie würde ersticken, dass spürte sie. Das Wasser schnürte ihr die Luft hab und brachte sie ans Ende ihrer Kräfte. Sie sah, wie ihr Leben an ihr vorbeilief, wie ein Film. Sie durchlief ihr eigenes Leben, ihre Erinnerungen und während sie immer schwächer wurde, schoss Panik durch ihre Adern. Am Ende ihrer Kräfte gab Morgenpfote schließlich auf. Das Wasser drückte sie nach unten, sie sah die letzten Minuten ihres Lebens. Ich sterbe … Danke, MondClan, dass du mich genommen hast und nicht die anderen. Es war alles meine Schuld. Würden die beiden mit ihr Sterben, würden sie neben ihr um ihr Leben kämpfen. Tief in ihrem Kopf hörte Morgenpfote eine verzweifelte Stimme: „Morgenpfote? Morgenpfote! Mach die Augen auf, du bist noch nicht bereit für den MondClan! Irgendwo hatte sie diese Stimme schon einmal gehört … Morgenpfote versuchte sich zu erinnern, wer es war. Hieß sie nicht Nebel … Mond … NEBELMOND! Sie versuchte, sich nach oben zu kämpfen, um die Stimme besser hören zu können und schaffte es. Auch nach Glutpelz rief sie. Um sie herum wurde alles immer heller. Du bist noch nicht bereit für den MondClan! Die Stimme hallte immer wieder in ihrem Kopf herum. DU BIST NOCH NICHT BEREIT FÜR DEN MONDCLAN! Die Stimme wurde immer lauter, obwohl sie nur als Echo existierte. Oder gab es sie echt? Lebte Nebelmond noch? Morgenpfote wollte es wissen. Sie kämpfte sich aus dem reißenden Strom, sie hielt sich fest an einem Stein, der auf einmal aufgetaucht war und stieg ans Land. Und dann schlug sie die Augen auf. Zuerst flackerte noch alles, doch dann blinzelte die Schülerin ein paar Mal und ihre Sicht stellte sich scharf. Nebelmond beugte sich über sie, doch sie war so in „Glutpelz“- Schreie vertieft, dass sie nicht merkte, dass Morgenpfote erwacht war.

“Nebelmond? Ich bin noch nicht bereit für den MondClan … Ich lebe noch … Dank dir … Da war dieser Storm, er riss mich mit … Deine Stimme hat mich gehalten … Danke … Es tut mir so leid … Für alles, was wegen mir passiert ist … Dafür, dass ich so voreilig war … Dafür, dass wir durch mich fast in den Tod gestürzt sind … Fast bin ich dem MondClan beigetreten … Wie erging es dir? …. Wo ist Glutpelz? Lebt er noch? … Oder werde ich mir für immer Vorwürfe machen? … Es ist alles meine Schuld … Töte mich wenn du willst … Ich hab’s verdient … Wenn Glutpelz tot ist, ist es meine Schuld …

Ihre Stimme klang abgehackt und dünn. Sie fühlte sich elend und erst jetzt viel ihr auf, wie sehr ihre Hinterpfoten schmerzten. Vermutlich war eine gebrochen. Na super, tolle Bedingungen auf einer Reise. Gut hinbekommen, Morgenpfote! Das ist Mal wieder super gelaufen! Mach weiter so und bald stirbst du wirklich noch … Sie versuchte sich aufzurappeln, doch als sie aufsetzte, fiel sie auf die Seite, da sie auf den zuckenden, schmerzenden Blitz in ihrer rechten Hinterpfote nicht gefasst war.

“Es tut so weh, Nebelmond … Ich werde nie wieder laufen können, wenn es dumm läuft … Und heute haben wir doch eh schon Pech! Ich weiß, Pessimismus passt nicht zu mir, aber an so einem Tag könnte man echt aufheulen vor Unglück!“
Sie stellte sich vor, wie hilflos sie so sein musste. Sie lag auf dem Rücken, klagte über ihr Bein und Schmerzen und starrte Nebelmond an wie eins der sogenannten „Autos“ mit Standlicht. Lieber MondClan, dieser Tag wird noch heiter werden, nicht wahr? fragte sie den MondClan innerlich ohne auf eine Antwort zu warten. Denn sie wusste die Antwort schon selbst ...

{bei Nebelmond; ohnmächtig; Nahtoderfahrung; hört Nebelmonds Stimme; erwacht; redet zu Nebelmond; klagt über Schmerzen}

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