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Nebelmond Herbstmond
.:Gründung:.
06. November 2010

.:Eröffnung:.

24. Januar 2011

.:Rollenspielstart:.

18. März 2011

.:Erste Mitglieder:.

Funkenpfote, Blaunebel, Aschenstreif
Kapitel 2: Die Suche beginnt: Die Suche verlief bisher ohne Erfolg und der Himmel verfärbt sich immer dunkler. Es dauert nicht mehr lange bis die Nacht anbricht und die Gruppen sind dabei einen Unterschlupf zu finden. Allerdings erschwert den Gruppen der heftige Regen dieses Vorhaben. Merkwürdigerweise ist der Regen bei den verschiedenen Suchtruppen viel stärker als bei den Lagertruppen.

.:BlätterClan:.

Anführerin: Nebelmond
Zweiter Anführer/in: -
Heilerin: Rehauge

Krieger/in: 2
Königin: 0
Schüler/in: 2
Älteste/r: 0

Kater: 2 Katzen: 4

.:RegenClan:.


Anführerin: Herbstmond
Zweiter Anführer/in: -
Heiler/in: Goldregen

Krieger/in: 0
Königin: 0
Schüler/in: 2
Älteste/r: 0

Kater: (1) Katzen: 3

.:FeuerClan:.


Anführer: Staubmond
Zweiter Anführer/in: -
Heilerin: Eulenkralle

Krieger/in: 2
Königin: 0
Schüler/in: 2
Älteste/r: 0

Kater: 3 Katzen: 2

Aufnahmestopp ist eingeschränkt!
-> Regelung des gelockerten Aufnahmestopps
Gesuche können übernommen werden
->Gesuche




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 Die Suche beginnt

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MondClan

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BeitragThema: Die Suche beginnt   Di Aug 21, 2012 2:09 pm

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Vielen Dank an Funkenpfote

Unruhe machte sich in allen Lagern breit, denn der Tag der Tage war angebrochen. Heute würden die Auserwählten Katzen ihre Reise antreten und die Nervosität lag in jedem Katzenkörper. Die letzten Tage waren mit Vorbereitungen vollgestopft gewesen. Die Heiler hatten die ausgewählten Katzen in Kräuterkunde unterrichtet, damit sie die wichtigsten Im Schlaf auswendig kannten und wussten, wo man sie fand und wie sie zu benutzen waren. Die nötigsten Kampf- und Verteidigungstaktiken und Jagdtechniken wurden den jüngeren Katzen beigebracht, damit auch diese sich in Gefahrsituationen zu wehren wussten. Die Anführer hatten Katzen bestimmt, die während ihrer Abwesenheit über den Clan wachen würden und schärften ihren Katzen ein, keinen Streit mit den anderen Clans anzufangen. Für die Zeit, in der die Truppen unterwegs waren, war beschlossen worden, den Frieden aufrecht zu erhalten. Außerdem galt es für die jeweiligen Truppen, auf die Anführer, egal aus welchem Clan, zu hören und sie mit Respekt zu behandeln, damit die Suche nicht durch Konflikte in Gefahr geriet.

Die Gruppenaufstellungen waren auch schon auf der großen Versammlung bestimmt worden, genauso in welche Richtung ihre Reisen sie führen würden. Staubkralle, Flussschweif und Sonnenpfote würden das Gebiet westlich des SturmClans erkunden, während Herbstmond mit Funkenpfote und Silberpfote das nördliche Gebiet des FeuerClans erkunden würden, in dem das Zweibeinerdorf lag. Nebelmond, Glutpelz und Morgenpfote würden stattdessen das Gebiet südlich des RegenClans übernehmen. Kurz bevor die ersten Sonnenstrahlen den Tag erhellen konnten verabschiedeten sich die Auserwählten schweren Herzens von ihren Clans um sich dann mit den anderen am Felssitz zu treffen. Vielleicht zum letzten Mal.

Leise wurden noch die letzten Glückwünsche unter den Katzen gemurmelt und ihre Tapferkeit sowie ihr Mut gelobt, bevor sich die Gruppen formierten, sich einander zunickten, und dann in die jeweiligen Richtungen zogen.

Die Sonne war inzwischen über den Horizont geklettert und spendete den Katzen wohlige Wärme, die sie nur zu gut gebrauchen konnten, denn sie waren schon fast am Rande der jeweiligen Territorien angekommen. Es waren nur noch wenige Katzensprünge, dann würden sie die vertraute Gegend verlassen und neue, unbekannte Orte durchstreifen. Jeder Reisende wusste, dass sie diese Grenzen vielleicht zum letzten Mal überschreiten würden.

Aber nicht nur das sorgte für trübselige Gedanken. Manche Katzen hatten noch mit mehr Verlusten zu rechnen. Denn als die RegenClankatzen die Versammlung verließen und in ihrem Lager ankamen, erwarteten sie dort zwei leblose Körper. Aschenstreif und Blitzpfote waren Tot. Der Schreck und die Trauer saßen tief in den Knochen der Katzen. Vorallem Sonnenpfote hatte damit zu kämpfen. Es wurde vermutet, dass die beiden Katzen durch eine giftige Pflanze ihr Ende fanden denn Kampfspuren waren nicht zu entdecken.
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Staubkralle
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Di Aug 28, 2012 9:15 pm



Die Nacht der ersten Versammlung war vorbei. Er hatte Felsenmut angewiesen über das Lager zu wachen und die anderen beiden sicher nach Hause zu bringen. Er wusste das auf den K
ater verlass war, solange er sich mit seines gleichen abgab. Hätte er ihn auf die Mission geschickt hätte es ärger geben können. So hoffte er auch das sein Freund nicht den Fehler machen würde und ein anderes Lager angreifen würde. Der RegenClan sah schon während des Treffens in Mitleidenschaft gezogen aus. So hoffte er das er ihn in ruhe lassen würde und sich an den Waffenstillstand halten würde.
Nun stand er hier. Zwei fremde Katzen zu seiner Seite. Fremd, nun sie gehörten nicht zu seinen Clan und im Grunde mied er solchen Kontackt, doch schwere Umstände verlangten dies von ihn. Er konnte nicht behaupten das er sich damit wohl fühlte. Zumal würden sie ihn anerkennen? Auch wenn er noch nicht seinen Namen trug? Der Kater sah mit steinernder Mime in die Ferne. Dies war ein Gebiet das keiner von ihnen kannte, nicht er – nicht sie. Also mussten sie aufmerksam sein.
Flussschweif und Sonnenpfode waren bei ihn. Ein Krieger und ein Schüler. Er wusste nicht mit wen von beiden er schlechter dran war, mit einen Krieger der seinen Clan den Rücken gekehrt hatte oder einer Unerfahrenen Schülerin. Doch seine Gedanken dazu, die sprach er nicht aus.
Er musste sich mit ihnen Arrangieren, denn davon hing das überleben ab.
“Haltet eure Augen offen, wir wissen nicht was hier alles lebt, ob Fuchs, Dachs, Adler oder Mensch. Diese Gegend ist uns unbekannt und ich möchte keinen von euch beiden verlieren.“ Sprach er mit ernster Stimme und Prüfte selbst noch einmal die Luft ehe er los lief. Sein grauer Körper war gut durch Trainiert und wie steht´s bewahrte er würde. Er hatte nicht vor ellenlange Gespräche mit den beiden Katzen zu führen. Er wollte das Gebiet erkunden und danach sie sicher zurück bringen. Man sollte nicht vom angehenden Anführer des FeuerClans sagen das er unnütz sei.
Er schlug ohne ein weiteres Wort die Richtung ein und betrachtete nur kurz die beiden Katzen.






[denkt nach | Spricht | gibt die Richtung vor]
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Do Aug 30, 2012 12:15 am

Traurig saß Sonnenpfote neben dem größeren Kater. Sie ließ sowohl den Kopf hängen als auch die Ohren. Ihre Mutter war gestorben. Genauso wie ihre Schwester. Katzen konnten nicht weinen. Und dennoch waren die Augen der kleinen Schülerin trüb. Sie hatte all ihren Lebensmut verloren. Wie sollte sie denn jetzt nur weitermachen? Niemand aus ihrer Familie lebte mehr. Sie hatte alle verloren. Wer wartete jetzt noch auf sie, wenn sie nach Hause kam? Es war niemand mehr da.
Mit diesem Wissen saß sie nun hier. Es war ihr egal ob die Anderen sie dabei haben wollten oder nicht. Sonnenpfote war auserwählt worden an dieser Mission teil zu nehmen. Einen richtigen Grund warum sie das noch tun sollte gab es nicht. Denn niemand war mehr da, der auf sie wartete. Der Regenclan war noch weiter geschrumpft. War das ihr Leben? Kaum jemand da, auf den sie zählen konnte? Musste sie ganz alleine klar kommen? Sonnenpfote wollte stark sein. Doch im Moment fiel ihr das nicht leicht. Zu tief saß die Trauer und die Angst nun ganz alleine zu sein.
Erst die direkten Worte des Katers liesen die kleine Katze aufsehen. Aufpassen sollte sie. Es lief ihr kalt den Rücken hinunter wenn sie daran dachte vielleicht einem Fuchs oder einem Dachs über den Weg zu laufen. Doch noch schlimmer wäre ein Mensch. Staubkralle lief los. Sonnenpfote zögerte noch einen Moment. Was wenn sie einfach wieder zurück ging? Sich in den leeren Bau legte und nie wieder raus kam? Wenn sie ihrer Mutter und ihrer Schwester nachfolgte? Ihr Blick glitt über ihre Schulter zurück. Würde sie jemand vermissen? Aber dann würde sie doch sicherlich die restlichen Katzen des Clans enttäuschen. Und das wollte Blitzpfote ganz bestimmt nicht. Sie war es immer, die sie ermuntert hatte eine Kriegerin zu werden. Und obwohl Sonnenpfote das niemals gewollt hätte wurde sie das jetzt für ihre Schwester. Denn Blitzpfote würde es niemals mehr werden können. Als sie wieder nach vorne sah, war es ihr für einen Moment als würde ihre Schwester vor ihr stehen und aufmunternd nicken. Da erhob sich auch Sonnenpfote und rannte hinter dem Kater mit den längeren Beinen her.


[denkt nach, folgt Staubkralle]
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Flussschweif
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Mo Sep 03, 2012 9:22 pm

Flussschweif hing bei den beiden anderen Katzen seinen eigenen Gedanken hinterher, er war froh Schwarzpfote in Sicherheit beim Blätterclan zu wissen, aber er machte sich umso mehr Sorgen um Nebelmond, auch wenn diese vermutlich Grundlos waren, die Beiden hatten sich eher förmlich verabschiedet. Nun stand er bei Sonnenpfote und Staubkralle, er kannte beide nur vom Hören sagen, aber das spielte keine Rolle. Gut auf der Versammlung hatte er kurz ein, zwei Worte mit Sonnenpfote gewechselt, aber das war es dann auch gewesen. Staubkralle hatte er zwar auch gesehen, aber wirklich etwas über ihn wissen, das tat er nicht. Er war nun Anführer ihrer Gruppe, also sprach er auch als erstes, er wollte los und sie sollten auf sich aufpassen. Flussschweif nickte einfach nur, es war klar, dass sie aufpassen mussten, das hier war das verlassene Gebiet des Sturmclans und es konnte gefährlich sein, aber er hatte die Wanderung miterlebt und Sonnenpfote auch, es konnte hier nicht mehr Gefahren geben als auf der Wanderung. Naja, der Kater machte sich wenigstens Gedanken um andere, was Flussschweif ihm hoch anrechnete, aber auch wieder nicht zu hoch. Ernst blickte er in die Ferne und folgte hinter Sonnenpfote den beiden.

Sonnenpfote sah sehr geknickt aus, Flussschweif konnte sie verstehen, sehr gut sogar, sie hatte vor kurzem ihre Mutter und ihre Schwester verloren und Flussschweif wusste genau, wie so etwas war, so etwas konnte einen sein Leben lang prägen. Er war dadurch zu dem ernsten, strengen und aufrichtigen Kater geworden, der er heute war. Was würde aus Sonnenpfote werden, es gab Katzen die an so etwas zerbrachen. Flussschweif wusste nicht wie viel ihre Clanmitglieder mit ihr geredet hatten, aber es wäre vermutlich wichtig für sie, jemandem zum Reden zu haben. Flussschweif schloss zu ihr auf und war schließlich neben ihr, der graue Kater blickte zu ihr herunter und meinte dann mit seinem ernst Blick und seiner Stimme, welche aber nicht nur ernst sondern auch freundlich war:

„Deine Mutter und deine Schwester fehlen dir oder?
Du musst wissen, ich kannte deine Mutter, als sie noch Königin war und ihr noch nicht auf dieser Welt….
Ich war einmal ein Regenclankrieger…“


erklärte er ihr schnell im letzten Satz. Sie war aus seinem ehemaligen Clan, ja er wusste wie das war, er hatte seine gesamte Familie verloren. Flussschweif fragte sich, ob sie wohl noch mehr Familienmitglieder hatte, aber er wollte nicht noch mehr Fragen oder sagen. Erst mal eine Antwort bekommen, also sah er sie ruhig wartend an und schwieg zunächst.


[neben Sonnenpfote | spricht mit ihr]
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Staubkralle
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Fr Sep 28, 2012 6:14 pm


Der Kater betrachtete für einen Moment die kleine Katze, es war nicht so das er Kaltherzig war, doch ihn kümmerten Probleme der anderen Clans kaum. Er musste sich genug um seinen Clan und deren Probleme kümmern, ebenso wollte er sich nicht das Leid fremder aufbürgen. Wieso auch? Was verband sie? Für den Moment nur die Mission. Flussschweif kümmerte sich bereits um die kleine und der Blick des Katers ruhte in jenen Moment auf ihm. Ein Kater der seine Familie in stich gelassen hatte. Er war ein Verräter seines Clans und doch bezeichnete er sich nun als BlätterClan Krieger. Wie heuchlerich. Doch auch das ging ihn nicht weiter an.
Nun senkte er sein Haupt, eine Katze die in Kummer ertrank, wie wachsam würde sie sein? Die kleine würde wohl möglich die ganze Mission gefährden, und er musste auf sie aufpassen
Innerlich seufzte der neue Anführer, diese Prüfung würde aus vielen Gründen schwer als gedacht sein. Doch somit konnte er auch beweisen das er würdig war.

“Es ist nie leicht wenn jemand Stirbt, doch sie sind dennoch bei dir, nur das sie nun im Mondclan sind und von dort aus über dich wachen, du wirst sehen, mit der Zeit wird es leichter.“

Sprach der Gestreifte und lief dabei weiter, sein Blick wandte sich an Flussschweif.

“Bist du schon einmal hier gewesen Krieger?“

Erkundigte sich der Kater, es war nicht verkehrt wenn er vielleicht so Informationen erhaschen konnte außerdem wollte er das laufende Gespräch beenden, es war nicht gut wenn sie sich zu sehr ablenkten. Sicher, wäre die kleine in seinen Clan würde er sich drum kümmern, aber so? Nein er hatte genug eigene Sorgen.




[denkt nach | Spricht | geht weiter][/quote]
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Sa Sep 29, 2012 9:51 pm

Verwundert sah Sonnenpfote auf. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass jemand der Großen mit ihr sprach. Und das was sie hörte verwunderte die kleine Katze dann auch. Für einen winzigen Moment vergaß sie sogar ihre Trauer. Aber nur kurz. Denn bevor ihr überhaupt bewusst werden konnte was das bedeutete, kam der andere Kater zu ihnen und der machte Sonnenpfote mehr als Angst. Er meinte es würde besser werden. Aber auch wenn es die kleine Katze nicht glaubte. Sie schwieg. Er sah sie nicht einmal richtig an. Aber das war Sonnenpfote lieber.
Einen kurzen Moment ließ die kleine Katze ihren Blick noch auf Flussschweif ruhen. Er war einmal im gleichen Clan wie sie. Wieso war er gegangen? Sie würde ihn das gerne fragen. Doch nicht jetzt.
Der Anführer hatte den Kater etwas gefragt und so trottete Sonnenpfote wieder ihres Weges. Hin und wieder ließ sie ihren Blick schweifen und ihre Ohren waren ebenfalls auf Empfang gestellt. Was sie hier wohl alles erleben würden? Auch dabei fühlte sich Sonnenpfote nicht sonderlich wohl.


[sieht auf, ist eingeschüchtert, tappt weiter]
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Fr Okt 05, 2012 7:29 pm

Flussschweif wartete ab, ob Sonnenpfote reden würde, was Staubkralle von ihm hielt war dem grauen Kater eigentlich völlig egal, außerdem ging ihn seine Geschichte nichts an, aber den Blick, welcher Staubkralle ihm zuwarf, bemerkte Flussschweif dennoch. Er äußerte sich aber nicht dazu, sondern sein Blick lag auf Sonnenpfote, dann lauschte er den Worten von Staubkralle und schüttelte den Kopf. Wie konnte man nur so kaltherzig sein. Naja, es ging ihn nichts an, sie würden nur eine Mission zusammen sein und dann wäre das hier vorbei. Flussschweif war sehr froh darüber, denn seine Sympathie hatte Staubkralle nicht. Er fragte ihn um die Umgebung aus, aber Flussschweif war hier noch nie gewesen, er konnte ihm nichts erzählen, sie würden alles so erkunden müssen. Der graue Kater wandte sich noch einmal abschließend an Sonnenpfote, welche ihn eine Zeitlang angesehen hatte und meinte:

„Sei Wachsam, Sonnenpfote. Aber solltest du reden wollen, scheue dich nicht, dich an mich zu wenden. Wenn man seine Familie verliert, braucht man jemanden mit dem man reden kann. Glaub mir, ich weiß wie das ist…“

Flussschweifs Worte waren ein flüstern gewesen und er hatte sich zu ihr heruntergebeugt und vermutlich hatte Staubkralle weiter vorne nichts verstanden. Der graue Kater holte nun zu Staubkralle auf und besah sich die Umgebung genauer, sein Gesicht wieder ernst, von einer Maske verschlossen, sah er sich genau um. Er wollte jedes Detail in sich aufnehmen. Dann sagte er:

„Nein, ich bin hier noch nie gewesen…“

Er blickte Staubkralle an, um zu hören, was sie als nächstes tun sollten, vermutlich waren diese Missionen auch nicht gerade ungefährlich, andere Tiere, Menschen, sie konnten ihnen zum Verhängnis werden.


[flüstert zu Sonnenpfote | holt zu Staubkralle auf]
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Fr Okt 19, 2012 10:42 pm

Staubkralle
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Zu seiner Enttäuschung war der Kater, welcher von Clan zu Clan gesprungen war, noch nicht in dieser Gegend gewesen. Das wäre ja auch zu einfach gewesen, aber auch wenn Staubkralle dem Kater nicht vertraute musste er nun seinen Worten einen geringen Teil an Glauben schenken. Dennoch ließ der baldige Anführer sich sein Misstrauen in keinster Weise anmerken. Er behielt die Augen stur geradeaus und sein Gesicht glich einer eisernen Maske, nur seine Ohren zuckten permanent in alle möglichen Richtungen. Wenn man es genau nahm, hatten Flussschweif und Staubkralle einiges gemeinsam aber für den Anführer selbst standen zwischen ihm und dem Clanwandler Welten. Er konnte nicht nachvollziehen wieso Flussschweif seinen eigenen Clan, sein eigene Familie hintergangen hatte. Was war an dem BlätterClan denn so anziehend? Oder würde der gestreifte Kater auch bald den BlätterClan verlassen und zum FeuerClan überlaufen wollen?! Der SturmClan existierte ja nicht mehr. Allerdings würde Staubkralle ihm den Zutritt zu seinem Clan verweigern, egal ob er eine Bereicherung wäre oder nicht. Man müsse sich nur einmal vorstellen wie es wäre einen fremden im Clan zu haben. Er wäre ein Außenseiter und schlimmsten Falls würde er in einem Kampf gegen seinen ehemaligen Gefährten den Schwanz einziehen. Außerdem könnte hinter all dem auch ein teuflischer Plan stecken um Informationen aus dem betroffenen Clan zu holen. Aber Nebelmond schien wohl gefallen an dem Krieger gefunden zu haben. Wieso sonst sollte sie ihn in ihrem Clan dulden? Nebelmond war eine reizbare Katze und wenn man es sich mit ihr verscherzte hatte man nicht viel zu lachen. Deshalb war es unwahrscheinlich, dass sie Flussschweif aus reinster Nächstenliebe gestattet hatte ihrem Clan beizutreten. War das Herz der launischen Katze etwa weich geworden? Ein amüsierten Grinsen huschte über seine Mimik, doch er verbannte es schnell von seinem Gesicht. Nun galt es nicht über irgendwelche lächerlichen und belanglosen Themen nachzudenken die ihn nichts angingen.

Dieser innerlichen Mahnung folgend straffte er seine Schultern und tastete mit seinen Augen die Gegend ab. Nichts besonderes oder gefährliches Erschien in seinem Blickfeld – wobei die reine Tatsache, dass sie hier auf einer offenen Wiese liefen, war gefährlich genug. Aber bis jetzt waren weder Gefahren am Himmel noch am Boden. Das einzige was Staubkralle sehen konnte war die Wiese, die vielen bunten Blumen die allesamt ihren angenehmen Geruch versprühten und in einiger Entfernung einen Waldabschnitt der in sein Sichtfeld ragte. Und das war ihr jetziges Ziel. Wenn sie den Wald erreicht hatten, dann könnten sie eine kurze Pause einlegen und ein wenig jagen, außerdem hätten sie dann ein wenig Schutz. Dennoch würden sie dort nicht rasten, denn es dauerte nicht mehr allzu lange bis sie das Waldstück erreicht hatten. Zu Sonnenhoch würden sie da sein und sie brauchten alle Zeit die ihnen zur Verfügung standen und diese würden sie auch nutzen.

„Nun gut. Ich denke, unser jetziges Ziel ist dieses Waldstück dort vorne. Ich nehme an wir werden um die Zeit von Sonnenhoch dort ankommen und dann werden wir entscheiden wie wir weiter vorgehen.

Antwortete der Anführer der kleinen Truppe mit erhobenen Kopf und mit gestreckter Nase zu dem genannten Zielobjekt. Wenn man es genau nahm dann hatte Staubkralle schon geplant, was sie machen würden wenn sie an ihrem Zielort ankämen, aber immerhin konnte sich bis zu der Zeit auch noch viel ändern. Die RegenClan Schülerin könnte zu erschöpft sein oder im Wald könnte ein Fuchs oder Dachs lauern. Automatisch verdüsterte sich seine ausdruckslose Maske und er blickte grimmig seinem Ziel entgegen.

[Bei Flussschweif und Sonnenpfote – denkt über Flussschweif nahm – erklärt ihren Zielort - denkt]

- Übernommen von Nebelmond
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Sa Okt 20, 2012 11:42 pm

Reden wolle Sonnenpfote im Moment überhaupt nicht. Sie hatte ohnehin schon zu viel gesagt und war zu langsam gelaufen. Zwar sagte der Anführer nichts zu ihr, doch sie wusste wie so etwas lief. Der Langsamste einer Gruppe wurde zurück gelassen. Man konnte nicht immer warten und somit alle in Gefahr bringen. Hier bestand das zwar nur aus den beiden anderen Katern aber auch die würden nicht ewig langsam laufen. Also strengte sich Sonnenpfote an und trabte etwas schneller.
Vielleicht war es besser, wenn sie überhaupt nicht mehr über ihre Familie redete. Sie würde ihre Mutter und ihre Geschwister ganz fest in ihrem Herzen einsperren. Und wenn sie den Wind wispern hörte, dann hörte sie das Lachen von Blitzpfote oder das Schnurren ihrer Mutter. Sie würde eine Kriegerin werden und somit ihre Schwester stolz machen. Auch wenn das die Trauer nicht zerstreute. Aber es gab Sonnenpfote wenigstens die Hilfe, die sie im Moment so dringend brauchen würde.
Als Staubkralle dann ansagte wohin sie gingen schluckte Sonnenpfote schwer. Im Wald waren immer Gefahren. Das hatte ihr die Mutter schon gesagt. Und dennoch tappste sie auch jetzt los und folgte den beiden großen Katern.


[denkt nach, folgt den beiden Katern]
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Do Okt 25, 2012 7:19 pm

Flussschweif nickte als Staubkralle sprach, gut sie würden also weiterkommen, im Wald heiß es wachsam zu sein, vor alle Dingen wegen Sonnenpfote, sie war noch jung, vermutlich gerade eine Schülerin geworden, also mussten die beiden Älteren auf sie aufpassen. Für Flussschweif war dies klar, auch wenn sie nicht zu seinem Clan gehörte, es war Waffenstillstand und Kitten galten beschützt zu werden. Klar in einem richtigen Kampf, wenn er daran teilnehmen würde, dürfte er sie nicht schonen, aber jetzt zählte dies alles nicht. Sie schien nicht mit dem Kater sprechen zu wollen, denn sie ging nicht auf sein Angebot ein und er beließ es auch dabei, wenn sie reden wollte, würde sie reden, wenn nicht war es halt auch in Ordnung. Der Graue fragte sich wie es wohl Nebelmond in ihrer Gruppe ging, schließlich war sie ja auch auf Reisen. Bei Schwarzpfote machte er sich keine Sorgen, warum auch, sie war bei Falkenschweif. Wenn Flussschweif an die Kätzin dachte, kam ihm immer noch alles hoch. Mäusedreck, diese Kätzin war es wirklich nicht wert, außerdem hatte sie ja bei ihren letzten Unterhaltungen ziemlich nett gewirkt, er musste unbedingt diese Wut, wegen ihrer ersten Begegnung endlich verbannen lernen. Gut, er hatte es in Gesprächen mit ihr, ja schon fast geschafft, aber immer noch war da ein bisschen.

Flussschweif ließ sich direkt neben Sonnenpfote zurückfallen und ging über die Wiese hinweg neben ihr her, lange würden sie nicht mehr zu dem Waldstück brauchen, ihm machte auch der Wald weniger Sorge als dieses offene Feld, auf dem sie sich befanden. So etwas konnte manchmal mehr Gefahren bergen, als so ein Waldstück. Er hätte sich gerne mit Sonnenpfote über seine Familie unterhalten, aber diese hatte sie ja nie kennengelernt, also ging der Graue einfach nur schweigend neben ihr her und wartete bis sie an dem Waldstück angekommen würden. Mit Staubkralle hatte er keine große Lust zu reden, Flussschweif war ja eh kein großer Redner.


[direkt neben Sonnenpfote | bei Staubkralle und Sonnenpfote]
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Do Nov 08, 2012 7:08 pm

Staubkralle
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Die RegenClan Schülerin, welcher eher einer gebrechlichen und furchtsamen Ältesten glich, schwieg zu seinen Plänen. Wortlos hatte sie seine Entscheidung akzeptiert. Generell schien sie nicht viel zu dem Handeln und dem Geschehen um sie herum beizutragen, oder beizutragen wollen. Sie war anscheinend keine Katze, die ihr Schicksal selbst in die Pfoten nahm, sondern sich den anderen beugte und Befehle wortlos ausführte. Das tat dem Charakter der schwachen Schülerin sicherlich nicht gut, dennoch war es nun für Staubkralle von Vorteil, egal, wie herzlos das auch klingen mochte. Jemand, der sich von anderen bestimmen ließ, verursachte weniger Probleme. Da würde Flussschweif sich schon eher zu helfen wissen. Doch auch, wenn der Kater ein Verräter war, so musste man zugeben, dass er einiges im Köpfchen hatte, was so manch anderem fehlte. Er war klug. Und das war nicht zu unterschätzen. Wissen konnte manchmal gefährlicher sein als pure Kraft.

Mit gestrafften Schultern und eisernem Gesichtsausdruck marschierte der Kater entschlossen seinen Weg, die Augen auf den Wald gerichtet. Es waren, soweit er beurteilen konnte, keine Gefahren in Sicht und da sie auf einer offenen Wiese waren, würden sie ihre Feinde zumindest genauso schnell entdecken wie auch andersherum. Was wäre, wenn sie im Wald auf einen Fuchs treffen würden? Staubkralle konnte die Kräfte und Fähigkeiten der anderen beiden nicht einschätzen. Zumal Sonnenpfote auch noch eine Schülerin war und er nicht wusste wie weit ihr Training gereicht hatte.

„Sonnenpfote, du bist erst vor kurzem eine Schülerin geworden. Es wäre gut zu erfahren, was du schon alles gelernt hast und ob du weißt, wie man sich verteidigt.

Der gestreifte Kater warf nur einen kurzen Blick über die Schulter zu den anderen beiden. Flussschweif hielt sich neben Sonnenpfote. Wollte er ihr Schutz bieten? Staubkralles Stirn verzog sich zu einem nachdenklichen Blick, ehe er seinen Kopf wieder nach vorne drehte. Hing der neue BlätterClan Krieger noch an seinem alten Clan, oder entdeckte er nun wieder seine Zuneigung dafür? Oder war es einfach die Pflicht eines Kriegers, die Jungen zu beschützen, die ihn dazu antrieb ein Auge auf Sonnenpfote zu werfen? Staubkralle entschied sich für letzteres, aber er wusste auch, dass er den Kater im Auge behalten würde.


[Bei FLUSSSCHWEIF & SONNENPFOTE - erkundigt sich nach Sonnenpfotes Fähigkeiten]
- Übernommen von Nebelmond
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   So Nov 11, 2012 2:47 am

Auch wenn die kleine Katze nichts sagte, so war sie froh, dass der silbergraue Kater neben ihr herlief. Noch konnte und wollte Sonnenpfote nicht über das reden was passiert war. Auch wenn das niemand zu verstehen schien. Tapfer versuchte sie dann das Tempo der beiden Kater zu halten. Auch wenn sie dabei leicht außer Puste geriet.
Plötzlich wollte der Anführer der Gruppe von ihr wissen was sie bisher schon alles gelernt hatte. Jede andere Schülerin hätte jetzt sicherlich mit stolz geschwellter Brust alles aufgezählt. Sonnenpfote allerdings seufzte innerlich.
"Ich habe gelernt wie man sich an Beute heranschleicht und sich dabei so gut wie unsichtbar macht."
Das war die Wahrheit, denn das Kampftraining hatte Sonnenpfote immer etwas vernachlässigt. Außer dem was sie im spielerischen Kampf mit ihren Geschistern gelernt hatte, war sie keine geübte Kämpferin. Unsicher sah sie zu Flussschweif auf. War das nun falsch was sie gesagt hatte?


[läuft, redet]
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Sa Nov 17, 2012 6:17 pm

Laufen, laufen, laufen. Es schien nichts anderes mehr zu geben außer dieser Tätigkeit. Ihre Körper waren jederzeit auf Alarmbereitschaft und der dumpfe Schmerz der sich in ihren erschöpften Körpern ausbreitete wurde eisern ignoriert und durch ihre stetige Anspannung verdrängt. Auch die Hoffnung auf das Erreichen ihres Zieles trieb die Katzenkörper immer weiter voran. Es war nicht auszuschließen, dass die grimmigen Gesichtsausdrücke der Krieger von den Erinnerungen an die lange Wanderung kamen. Dennoch begleitete sie auf dieser Reise – auf dieser Mission – ein anderes Gefühl, als bei der großen Wanderung. Die Chance, das zu finden was sie brauchten lag nun viel höher, denn der MondClan hatte bestätigt, dass dies ihre neue Heimat wäre. Also würden sie auch dafür sorgen, dass sie hier alles fanden, was sie benötigten. Auch wenn es nicht leicht zu werden schien. Inzwischen hatte die Dämmerung eingesetzt und das dunkle Blau der Nacht breitete sich langsam über dem Himmel aus, während die ersten Sterne sich mutig zeigten und der Mond schon zu sehen war. Große, dicke und dunkle Tropfen prasselten schon seit einiger Zeit auf die Katzenkörper. Ihre Felle waren nass und schwer geworden, sie waren voll gesogen mit dem flüssigen Element. Nicht einmal das Blätterwerk der Bäume bildete genügend Schutz, um den Katzen Trockenheit zu bieten. Was würde jetzt der eine oder andere für seinen Bau geben, der vielleicht noch nicht ganz durchnässt war anstatt durch den Matsch zu waten, mit Fremden aus anderen Clans?!

Staubkralle, Flussschweif und Sonnenpfote hatten ihre Pläne in die Tat umgesetzt. Um die Mittagszeit herum waren sie am Wald angekommen und hatten ohne weitere Probleme jagen können, wobei Sonnenpfote nach anfänglichen Schwierigkeiten eine Maus erbeutet hatte. Allzu lange hatten sie ihre Pause allerdings nicht genossen, da Staubkralle beschlossen hatte, dass die Gruppe noch weiterwandern würde. Immerhin hatten sie noch einen halben Tag zur Verfügung und Staubkralle war der Ansicht, dass sie diese Zeit auch nutzen sollten. Um ein Nachtlager konnten sie sich auch noch später kümmern. Der kleine Trupp setzte seine Reise fort und sie verließen nach einiger Zeit den Wald. Stattdessen taten sich Felder von Zweibeinern vor ihnen auf, so weit sie nur schauen konnten. Hier gab es viel weniger Deckung als im Wald, doch Staubkralle, Flussschweif und Sonnenpfote zogen entschlossen weiter. Als die ersten Regentropfen vom Himmel fielen, entdeckten die Katzen ein riesenhaftes, rötliches Gebäude. Es war viel größer als ein normales Zweibeinerhaus und auch der Geruch trug eine andere Note. Außerdem waren keine weiteren Zweibeinerhäuser darum verteilt. Staubkralle, Flussschweif und Sonnenpfote blieben nicht viele andere Möglichkeiten, als dieses Gebäude näher zu untersuchen, denn die Dämmerung war schon angebrochen und die Nacht stand kurz bevor. Auch der Regen machte es ihnen nicht gerade leicht, denn ihre Pfoten versanken immer wieder im Schlamm. Vielleicht würde es sich ja als trockener Unterschlupf herausstellen? Jedenfalls war ein kleines Loch, durch welches der Geruch von Heu strömte, an der Außenwand des riesigen Gebäudes, durch das sich eine Katze quetschen konnte. Einen Versuch war es wert.


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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   So Nov 25, 2012 6:52 pm

Flussschweifs Fell war mittlerweile Regendurchtränkt, nicht schönt, so wieder Kater fand, er mochte den Regen zwar, aber das hier war schon echt nicht schön, sein ganzes Fell klebte an seinem Körper und machte das Fortkommen beschwerlich. Flussschweif sackte ständig mit seinen Pfoten im Schlamm ein, aber er war nicht der Typ Kater, er sich beschwerte, schien aber sichtlich froh, als sie ein eigenartiges Gebäude erreichten, von Menschenhand war es errichtet worden, das war klar, aber es war nicht von Häusern umrahmt, was den Kater nicht groß verwundert, es gab immer mal wieder Gebäude, die außerhalb von anderen standen. Er war misstrauisch als Staubkralle und Sonnenpfote, dahin tendierten das Gebäude zu betreten, aber auch er wollte nicht einem warmen Platz wiederstehen, er wollte sich ausruhen, in dem Heu und klar konnte es gefährlich werden, aber wann war das Leben schon einmal nicht gefährlich. Flussschweif schnupperte an dem Gebäude entlang und lauschte, er wollte es nicht betreten ohne auf Nummer sicher zu gehen, das es so sicher wie nur möglich war, schon allein auch wegen Sonnenpfote, sie gehörte zwar nicht zu seinem Clan, aber sie war eine Schülerin und sollte sich beschützt fühlen, solange er mit ihr unterwegs war und sie eine gemeinsame Mission hatten.

Der graue Kater schnupperte weiter an dem Loch, roch aber nur Heu und Mäuse, vielleicht war es ja ein verlassener Stall, naja ihnen blieb keine andere Möglichkeit, sie mussten hier unterkommen, also schlüpfte Flussschweif durch das Loch und sah sich um, es war viel Heu überall gestapelt, vielleicht auch ein altes Silo. Drinnen angekommen schüttelte er sich das Fell und hoffte, dass so viel Regen wie möglich, den Weg daraus finden würde. Danach sah er sich weiter um und kam weiterhin zu der Meinung, dass sie wirklich, die einzigen Tiere hier sein mussten, falsch die einzigen größeren Tiere, er blickte nach hinten durch das Loch und rief:

„Sonnenpfote, Staubkralle. Kommt rein, es ist sicher hier, nur ganz viel Heu und viele Mäuse. Hier sollten wir bleiben, während es regnet…“

Der Kater leckte sich derweil einmal kurz über sein Fell und ging dann langsam weiter, nur ein paar Schritte um Platz zu machen, dann setzte er sich auf die Hinterhand und drehte seinen Kopf zum Loch. Er war froh, dass es endlich wärmer war. Er hörte den Regen, wie er auf das Dach trommelte und wurde immer froher über dieses trockene Plätzchen, wachsam lauschte er, er hoffte nur das er nicht eine Gefahr übersehen hatte, schließlich hatte er dieses Gebäude als erstes betreten und würde es sich nicht verzeihen, wenn die andere Beiden, da waren und sie alle in Gefahr waren, nur weil er etwas übersehen hatte.



[Flussschweif | allein | drinnen | nähe Sonnenpfote und Staubkralle]
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Di Nov 27, 2012 9:19 pm

Staubkralle
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Der Schlamm haftete an seinen Pfoten und schienen den Kater quasi zum hinlegen zwingen zu wollen. Auch der Regen zog sein Fell in die Tiefe und machte die Gesamtsituation nicht besser. Es war kalt, er war nass und verdreckt und seine Laune war auf einer Messskala nach unten gerutscht. Dennoch ließ sich der stolze, aber klatschnasse, Kater davon nichts anmerken. Seine eiserne Miene trug er durchweg auf seiner Mimik und eine Gefühlsregung auf dem Gesicht des Katers zu erkennen war schier unmöglich. Auch seine Haltung war weiterhin gestrafft und hoch erhoben, denn er würde niemals Schwäche vor anderen Clans zeigen. Es missfiel ihm, dass seine zwei Reisegefährten und er einen Zweibeinerbau als Unterschlupf nutzen mussten, doch er hatte keine andere Wahl. Immerhin standen um das riesige, rote Gebäude keine weiteren Bauten, wie sonst üblich. Auch der dominante Heugeruch, der durch ein schmales Loch an der Wand des Gebäudes drang, war irritierend. Flussschweif hatte sich durch das Loch gequetscht und seine Stimme klang dumpf und leise, als er meinte, es sei alles in Ordnung. Skeptisch blickte der gestreifte Kater das Loch an. Sollte er dem Clanspringer wirklich über den Weg trauen? Andererseits hatte Flussschweif keinen Grund dazu um zu lügen. Der gestreifte Kater warf Sonnenpfote, der RegenClan Schülerin, welche nun noch kleiner und mickriger aussah als sonst, einen kurzen Blick zu und quetschte sich dann durch den schmalen Eingang.

Drinnen schlug ihm eine angenehme Wärme entgegen und der Geruch von Heu und leckerem Mäuseduft betörten seine Sinne. Automatisch leckte Staubkralle sich über sein Maul. Er würde sich so bald wie möglich ein paar Mäuse jagen, doch nun galt es erst einmal für die eigenen Sicherheit zu sorgen. Das Gebäude sah von innen fast noch gewaltiger aus als von außen. Außerdem war er in zwei Abschnitte aufgeteilt. In dem Abschnitt, in dem sich Flusschweif und er befanden lagen größere Mengen an Heu herum, in Form von gepressten Rechtecken, losen Haufen und kleineres Heuballen. Außerdem war der Mäusegeruch hier sehr stark vertreten. Der zweite Abteil des Gebäudes war an beiden Seiten mit verschiedenen Boxen gefüllt, die zur Hälfte aus Holz und zur anderen Hälfte aus Eisenstäben bestand. Hinter den Gittern konnte man riesige Tiere erkennen. Staubkralle kannte diese Gattung. Das waren Pferde. Also hatten sie in einem Pferdestall Unterschlupf gefunden. Gut, dass war besser als nichts und solange die Pferde in ihren Boxen blieben hatten die Katzen nichts zu befürchten. Außerdem gab es hier auch viel Heu um sich verstecken zu können.

Staubkralle öffnete sein Maul um die Gerüche besser wahrzunehmen. Das Heu überlagerte fast alle anderen Gerüche. Nur der Mäuse- und der Pferdegeruch konnte sich gegenüber dem dominanten Heu wehren. Doch da war etwas, was die baldigen FeuerClan Anführer stutzen ließ. Flussschweif hatte nicht Recht behalten. Sie waren nicht allein. Hier gab es Katzen.

„Bleib wachsam. Hier leben Katzen.

Warnte er den gestreiften Krieger neben sich. Er konnte es Flussschweif nicht vorwerfen, dass er den Katzengeruch nicht sofort bemerkt hatte. Staubkralle selbst hätte es ja fast nicht bemerkt.


[Bei FLUSSSCHWEIF & SONNENPFOTE - schlüpft durch das Loch - erkennt, dass sie in einem Pferdestall sind - bemerkt Katzengeruch - warnt die anderen]
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   So Dez 02, 2012 5:20 am

Man konnte wohl sagen, dass es die kleine Sonnenpfote am schwersten hatte. Ihre vergleichsweisen kleinen Pfoten sanken tief in den schlammigen Boden ein und sie kam kaum noch vorwärts. Aber die anderen Kater gingen weiter und so musste auch sie weiter gehen. Doch bald fehlte es ihr an Kraft und sie konnte sich kaum noch bewegen. Deswegen sah sie kaum auf, als die beiden Kater stehenblieben und beschlossen in ein Haus der Menschen zu gehen. Sie wartete bis von Innen die Stimme kam, dass alles in Ordnug wäre. Als Letzte zwängte sie sich durch das Loch und fiel dann regelrecht in das Heu. Schwer atmend konnte Sonnenpfote sich kaum noch bewegen. Sie war nass, müde und hatte Hunger. Doch jagen würde sie vorerst nicht können. Dafür war sie viel zu müde. Die junge Katze schloss die Augen und vertraute darauf, dass die beiden Kater auf sie acht geben würden. Zumindest Flussschweif.
Sie hörte komische Geräusche, doch die anderen beiden blieben ruhig. Also blieb Sonnenpfote auch liegen. Pferde sollten es sein. Nun, noch nie hatte die kleine Katze so große Tiere gesehen. Aber sie kamen nicht her. Das war gut.
Als dann aber die Rede von anderen Katzen war, bekam es Sonnenpfote mit der Angst zu tun. Sie richtete sich wackelig auf ihre Beine und schlüpfte dann zwischen zwei Heuballen. Hier würde man sie vielleicht nicht finden und sie konnte vorerst etwas ausruhen.


[folgt den beiden Katern, ist müde, versteckt sich]
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Di Dez 04, 2012 9:19 pm

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Dieser verdammte Regen! Er haute wie ein nervtötender Besucher gegen die Wände der Scheune und sorgten für das nicht enden wollende Pochen, welches sie von ihrem Schönheitsschlaf abhielt. Und am nächsten Morgen konnte sie sich dann auch nicht ihren dringenden Schlaf gönnen, wenn sie ganzen Kinder angerannt kamen um sie zu streicheln. Obwohl die Kinderarmee eventuell morgen ausbleiben könnte. Immerhin ritt niemand gerne auf einem Pferderücken wenn die ganze Erde matschig war und einem die Pfoten ruinierte. Die kleine, helle Katze verstand diese dummen Vierbeiner nicht, die ohne zu plärren die Kinder mit sich herumtrugen. Immerhin wurden ihre Hufe ganz schmutzig dabei! Wie widerlich sich das wohl anfühlen musste? Mimi würde auf diese Erfahrung ihr Leben lang verzichten, wenn es nach ihr ginge. Sie hasste den Schmutz, den Schlamm oder generell alles was dreckig war. Allerdings war die Scheune in der sie lebte nicht gerade der beste Platz für fehlerlose Hygiene. Doch es reichte, denn so sah Mimi noch schöner und gepflegter aus, als sie sowieso schon war. Sie war hier quasi die strahlende Prinzessin, die den Ton angab und mit dieser Position war sie sichtlich zufrieden.

Sie riss ihr Maul zu einem langem Gähnen auf und streckte sich dabei ausgiebig. Ihre Glieder gaben ein befriedigendes leises Knacken von sich und ihre weißen, spitzen Zähne verschwanden wieder, als sie ihr Maul schloss. Ihre Augen schweifen desinteressiert über den Scheunenboden und ihre Ohre zuckten wahllos in irgendeine Richtung. Mäuse..., die waren nichts gegen ihr delikates Fressen, welches sie jeden Tag von ihren Menschen bekam. Bei dem Gedanken an die saftigen Fleischstückchen, gemischt mit kleinen Gemüsestückchen lief ihr fast das Wasser im Maul zusammen. Leider war niemand dieser Zweibeiner in der Gegend und somit konnte sie auch kein Futter bekommen. Doch genug von den Träumereien, denn es gehörte sich nicht für eine Königin fast zu sabbern. Sie wischte sich mit der Zunge über ihr Maul und blickte ein weiteres Mal mit erhobenen Kopf umher. Keiner ihrer Mitbewohner war zu sehen, die versteckten sich wohl alle irgendwo im Stroh. Zugegebenermaßen war sie ganz froh weder Micky, dem alten, stets maulenden Kater noch seinen Sohn Tommy zu sehen, welcher genauso nervtötend war und mit seinen Klugscheißersprüchen einem immer in die Quere zu kommen. Allerdings war es genauso nervig, dass sie Felix nirgends erspähen konnte. Immerhin war er nicht ganz so verblödet wie der Rest des Haufens und konnte ihre Langeweile ein wenig mindern.

„Sonnenpfote, Staubkralle. Kommt rein, es ist sicher hier, nur ganz viel Heu und viele Mäuse. Hier sollten wir bleiben, während es regnet…“

Huch? Was war denn das gewesen? Unverkennbar die tiefe Stimme eines Katers, aber sie konnte die Stimme niemanden zuordnen. Sonnenpfote, Staubkralle? Sollten das etwa Namen sein? So lächerlich wie sie klangen konnten sie das nicht sein, aber was sonst? Allerdings wollten diese Gestalten wohl hierbleiben also sollte Mimi ihnen wohl eine angemessene Begrüßungszeremonie darbieten. Natürlich auf ihre Art. Schwungvoll erhob sich die Katzendame von ihrem erhöhten Sitz auf einigen zusammengepressten Strohballen und suchte sich ihren Weg bis an den Rand. Währenddessen schien wohl noch jemand anderes eingedrungen zu sein.

„Bleib wachsam. Hier leben Katzen.“

Hui, ein Kater mit einem Anflug von Gehirn. Mit einem sarkastischem Grinsen sprang die weiße Katze von ihrem provisorischem Thron. Elegant kam sie auf alle vier Pfoten, sah die Ankömmlinge allerdings noch nicht, da sie hinter dem nächsten Heuhaufen waren. Leichtfüßig umrundete sie diesen und konnte die Besucher mustern.

„Ganz Recht, Schätzchen. Wenn ich mich vorstellen darf: Mein Name lautet Mimi. Und da ich hier wohl quasi die einzige Katze mit scharfem Verstand bin, denke ich, dass ich ein Recht darauf zu erfahren habe, was ihr hier wollt.

Es waren zwei Kater, die ihr gegenüberstanden. Beide hatten eine ähnliche Musterung, jedoch besaß der eine Kater bläuliche und der andere gelbliche Augenfarben. Der mit den blauen Augen schien zudem auch noch ein wenig kräftiger gebaut zu sein, denn der Körper des anderen war schlank und wohl auch elegant, wenn man wusste, wie man ihn bewegte. Allerdings war das in seinem Zustand wohl kaum möglich. Er sah aus wie ein begossener Pudel und Schlamm und Matsch klebte an ihren Pfoten. Die Dreckhassende sorgte mit einem Schritt zurück dafür, dass die Verschmutzen Kater ihr bloß vom Leib blieben und die braunen Klümpchen keine Chance hatten um sich an ihr reinliches Fell zu klammern.

„Ihr seit nass...

stellte sie abschätzend fest. Wehe ihr Raufbolde kommt meinem wunderbaren Fell zu nahe! Mit einem warnenden Blick musterte sie beide. Wie konnten diese beiden nicht sofort an ihre Fellpflege denken? Immerhin standen sie einer Lady gegenüber und dazu noch einer äußerst reizenden. Wenn man das Herz einer Dame gewinnen wollte, dann sollte man auch sein äußeres pflegen. Diese beiden erzeugten in ihr eher einen Würgereiz. Jedoch war es vorstellbar, dass sie eventuell den Hauch eines gutes Aussehens besaßen, wenn sie erst einmal trocken und sauber waren.

„FELIX? Schau dir doch mal unsere Gäste an!“

Die weiße Katze hatte sich umgedreht und flötete die Worte förmlich in die Scheune. Sie hatte keine Lust darauf, sich selber mit niederem Gesindel abzugeben. Wieso sollte also auch nicht Felix an ihrer Seite stehen? Dann drehte sie sich wieder zu ihren Besuchern um und sah sie ungeduldig an. Die sollten gefälligst ihr Maul öffnen, oder waren sie so betäubt von ihrem strahlendem Antlitz?

[In der Scheune - langweilt sich - entdeckt FLUSSSCHWEIF & STAUBKRALLE - bemerkt SONNENPFOTE nicht - redet mit den beiden Katern - ruft nach FELIX]
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Mi Dez 05, 2012 11:34 pm

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ZACK! Tot.
So machte man das! Ein kleiner Snack für den Abend und die heranbrechende Nacht. In der Scheune konnte man einfach am besten Mäuse fangen und sie schmeckten so wunderbar zart und saftig! Felix lief das Wasser im Mund zusammen, als er anfing sein Opfer durch die Luft zu schleudern. Er hatte ja wirklich Lust diese kleine Maus direkt zu verspeisen, hielt sich aber zurück, da er nicht vorhatte allein zu essen. Dieser Gedanke hatte nichts mit dem Wunsch nach Geselligkeit des jungen Katers zu tun. Nein. Er wollte seinen Mitbewohnern in dieser hübschen Scheune einfach nur erneut beweisen, dass er nicht der Dümmste war. Tommy schaffte es ja immer wieder ihn zu kränken und jedes Mal, wenn Felix sich dann – feige wie er war – zurück zog, regte er sich kurze Zeit später über sein untergeordnetes Verhalten auf. Aber was sollte er denn machen? Gegen Tommys fiese Bemerkungen und Argumente kam er einfach nicht an. Also mussten Taten her, nur beeindruckten Tommy häufig die Beute Felix‘ nicht wirklich.
Lustlos warf der braune-getigerte Kater die Maus erneut in die Luft. Tjaja, das Leben eben. Zumindest war Mimi eine angenehme Zeitgenossin, wenn sie ihn nicht gerade rügte. Viele nannten sie arrogant, aber Felix war der Meinung, dass es nur die Eifersucht ihrer Bewunderer war. Sie war doch schön, dass musste man ihr lassen. Warum durfte sie sich dann nicht so verhalten? Wieso durfte sie sich dann nicht in ihrem Ruhm sonnen? Manchen Katzen konnte man es einfach nicht recht machen...
Wobei man sagen musste, dass Mimis Leben in dieser Scheune und den Pferden in unmittelbarer Nähe einen gewissen Geruch zu Tage gefördert hat, den der Weißen wohl kaum gefallen würde...
Felix schmunzelte. Sie würde zu einer Furie werden, wenn er auch nur eine Andeutung über den Pferdegestank in ihrem Fell machen würde.
Erneut warf der Kater die Maus in die Luft, diesmal jedoch mit mehr Enthusiasmus. Als sie mit einem dumpfen Laut auf den Holzbalken krachte bis Felix ihr in den Bauch. Schluss mit den Gedanken, her mit dem Essen! Warum warten, wenn Tommy doch eh nicht begeistert sein würde?

Der Regen trommelte weiterhin auf dem Scheunendach und hallte in dem großen Gebäude wieder. Hier drin klang das ganze Spektakel viel lauter, als dort draußen, aber Felix mochte die Atmosphäre, welche sich in seinem trauten Heim gebildet hatte.
Diese Melancholie.
Vermutlich lag das an Mimi, die sich Sorgen um ihren Pelz machte.
Diese laute Stille.
Vermutlich lag das an den fehlenden Kindern, die aufgrund des Wetters nicht kamen.
Diese Ruhe.
Vermutlich lag das an Tommy und Micky, die nicht hier zu sein schienen.
Wo die wohl wieder stecken?
Ein paar Sekunden lauschte Felix noch dem kleinen Konzert auf dem Dach, bevor sich seine Aufmerksamkeit auf etwas anderes richtete. Mimi schien bei diesem Wetter wohl Lust auf Gesangsübungen bekommen zu haben. Ihre hübsche Stimme klang durch die Scheune und rief Felix zu sich.
“Schau dir doch mal unsere Gäste an!“
Was meinte sie denn damit? Interessanter Besuch?
Unsicher kniff Felix die Augen zusammen. Besuch. Bäh. Musste nun wirklich nicht sein. Er betrachtete noch kurz die kleine Mäuseleiche, welche halbaufgerissen auf den Holzlatten lag, bevor er seine Beute in das Maul nahm und über eine Holztreppe ins Erdgeschoss glitt. Der Heuboden war ihm bisher immer noch am liebsten. Dort oben hatte man eine schöne Sicht auf das Treiben im unteren Bereich der Scheune, allerdings war es auch möglich dort unten im Stroh ein Nickerchen zu machen. Felix verstand die Logik der Menschen nicht ganz. Oben Heu, unten mehrere Ballen Stroh. Das ergab für ihn keinen Sinn. Warum nicht alles nach oben verfrachten?!


Elegant glitt Felix an einem leeren Eimer vorbei, bevor er Mimi mit ihrem strahlendweißen Pelz sehen konnte. So frisch wie Morgentau wirkte dieser. Es fehlte nur noch das hübsche Glitzern.
Im Eingang der Scheune entdeckte er wiederum drei Katzen, die ihm unbekannt waren. Zwei Kater, die wie sich in ihrem Farbenspiel ähnelten – mal abgesehen von der Augenfarbe -, jedoch physisch total unterschiedlich waren: Der eine stark und kräftig, der andere grazil und schlank. Und hinter ihnen versteckte sich ein kleines Kätzchen. Hübsche grüne Augen umrahmt von rotem Pelz.
Felix blieb kurz stehen und rümpfte die Nase. Der Abend hätte so schön ausklingen können!
Misstrauisch trabte er zu Mimi und platzierte sich an ihrer Seite, wobei er unbewusst versuchte ihre Körperhaltung nachzuahmen. Seine Maus ließ er dabei vorerst nicht fallen, sondern erst, als er jede einzelne dieser fremden Katzen von oben bis unten gemustert hatte.
Die zwei Kater wirkten stark. Ihre Muskeln zeichneten sich deutlich unter dem nassen Pelz ab. Aber in diesem Moment, mit all dem Dreck schienen sie eher schwach zu sein. Als könne man sie leicht verscheuchen... Gut so!
Felix warf einen Blick auf das Kätzchen. Vielleicht würde es doch etwas länger dauern, bis sie gingen. Ein Kitten zurück in den Regen schicken... Felix hatte nichts dagegen. Er sah lieber ein junges Leben im Regen stehen als in seiner Scheune.
Der braun-getigerte Kater legte seine Beute auf dem Boden ab und räusperte sich.

“Guten Abend, guten Abend und willkommen hier in unserer Scheune. Schön, dass Sie uns die Ehre erweisen Ihre Bekanntschaft zu machen, allerdings müssen Sie wissen, dass dieses Treffen nicht lange dauern wird.“

Felix lächelte sarkastisch und machte eine Art Verbeugung, indem er den Kopf zu Boden neigte und eine Vorderpfote nach vorn streckte.
Dann sah er zu Mimi.

“Ich habe Tommy und Micky nirgendwo gesehen, aber ich denke, die Zwei werden nicht sehr erfreut sein drei seltsame, laufende Dreckklumpen zu sehen.“

Seine Stimme war ruhig, aber bestimmt. Er wusste, dass Mimi nicht gerade begeistert war von diesen Zeitgenossen, die so plötzlich aufgetaucht waren. Und er war es auch nicht.


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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   So Dez 23, 2012 1:41 am

Flussschweif war ein wenig ungehalten darüber das Staubkralle ihm dies sagte, auch er hatte den Katzengeruch wahrgenommen, es war jetzt aber erst mal wichtiger, dass sie aus dem Regen dort herauskamen. Sein erster Blick galt Sonnenpfote, die Kleine sah wirklich Mitleiderregend aus, aber sie anderen waren auch nicht besser dran, der Kater bildete sich nicht ein, dass er und Staukralle ein gutes Bild abgaben, es war einfach nicht schön da draußen. Jetzt zeigten sich auch noch die Hauskätzchen, klar war Flussschweif sonst immer tolerant zu wirklich allen, aber Mimi und auch Felix machten es ihm nun wirklich schwer, es war dermaßen offensichtlich, dass die beiden Katzen sie nicht hierhaben wollten, das Flussschweif unter anderen Umständen sofort verschwunden wäre. Aber ein weiterer Blick auf Sonnenpfote bestätigte ihm, dass er alles tun musste dafür, dass sie hier bleiben konnten, wenigstens bis der Regen aufgehört hatte. Flussschweif trat vor Sonnenpfote und Staubkralle, er war ein ruhiger, stiller und gelassener Kater, von außen, aber innerlich war er einfach nur sehr sehr erschöpft und müde. Der graue Kater blickte auf diese ordentlichen Hauskatzen und empfand auf einmal so etwas wie Neid, sie hatten es hier schön warm und gemütlich, er musste sie irgendwie einwickeln, dass sie hierbleiben konnten.

„Auch wir drei grüßen euch, dass wir nass und dreckig sind, liegt vermutlich daran, dass das Wetter da draußen nicht gerade Katzenfreundlich ist. Mein Name ist Flussschweif, der Kater neben mir ist Staubkralle und das Kitten, ganz hinter uns ist Sonnenpfote. In euren Ohren mögen diese Namen komisch klingen, aber sie wurden vom MondClan anerkannt, welcher euch Hauskatzen unbekannt ist.“

Flussschweif hatte sich vor seinen Worten auf die Hinterpfoten gesetzt und seinen Schwanz elegant vor seine Vorderpfoten gelegt, außerdem war er wirklich sehr freundlich zu diesen beiden Katzen gewesen, aber ihm ging es ja auch darum, dass sie jetzt nicht kämpfen mussten, sondern sich einfach hier ausruhen konnten. Er hoffte wirklich, dass er vielleicht ein wenig Mitleid bei ihnen erregen konnte, auch wenn er sonst wirklich nicht der Typ dafür war, aber in diesem Falle musste es mal sein:

„Es scheint, als wären wir hier nicht willkommen, wir reisen schon ziemlich lange und Sonnenpfote ist sehr müde und erschöpft, sie wird es nicht mehr lange durch den Regen dort draußen schaffen. Wir wollen sie nicht verlieren, versteht ihr.“

Flussschweif legte bei seinen Worten einen traurigen und mitleiderregenden Blick auf und kam sich dabei so hilflos vor, er war nicht ein Kater, der gerne Mitleid erregte, ein Kampf konnte das hier entscheiden, aber Staubkralle und er waren, selbst wenn man Sonnenpfote mitzählte nicht gerade auf der Gewinner Seite.

„Könnten wir bitte ein wenig hier verweilen , nur bis der Regen aufgehört, keine Sorge, wir werden hier nicht jagen, es ist euer Revier und das würde uns nicht zustehen, es geht nur darum, einen kurzen Moment zu verschnaufen und dann werden wir wieder verschwinden…“

Der Kater kam sich wie ein großer Diplomat persönlich vor, wusste aber nicht ob die Worte helfen würden, es war wirklich nicht leicht hier so zu sitzen und Mitleid zu erregen, sein Fell war klatschnass, seine Muskeln, auch wenn sie kräftig waren, sah weich und erschöpft aus, aber er saß gerade dort, so gerade, wie es ihm möglich war. Er blickte Felix und Mimi in die Augen und hoffte, dass er die richtigen Worte gewählt hatte.



[redet mit Mimi und Felix | will bei ihnen Mitleid erregen | macht ihnen ein Angebot]
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   So Dez 23, 2012 4:59 am

Trocken, das war der Kater gewiss nicht. Sein Fell war durchweicht und das Wasser tropfte aus ihm hinaus, erneut schüttelte er sich. Schluckte die Wut herunter, nein nicht über den Regen. Immerhin war ihn der Regen egal, er war gewiss nicht das was er liebte aber konnte damit Leben. Jedoch gefiel ihm diese Situation nicht. Wie das Trommeln eines Herzens donnerte der Regen auf das Dach des Menschengebäudes. Immer und immer wieder als war es schier unendlich. Sie konnten sicherlich wieder hinaus. Doch es war keine Gute Option. In Gedanken war er immer noch erbost. Da hatte er sich auf diesen Kater verlassen der sich Krieger nannte, jedoch hatte jener versagt, dieses Versteck war nicht sicher und als wäre dies nicht genug ging es damit weiter. Die Schülerin versteckte sich sogleich hinter ihnen im warmen Stroh. >>Was soll das nur für eine Kriegerin werden?<< Dieser Gedanke schoss zunächst durch seinen Kopf, wie ein verweichlichtes Hauskätzchen zog sie sich zurück und sie sah auch so aus. Doch dieser Gedanke wich. Sie hatte dem Wetter nichts zu wieder setzen und ihr Fell war vom Fell verklebt, sie war am Ende und das weit mehr als er oder der Krieger zu seiner Seite. Innerlich schüttelte er den Kopf. Es war ein Fehler sie mit zu nehmen, sie war zu jung und unerfahren. Doch diese Fehlentscheidung hatte nicht er getroffen und erst recht nicht sie.
Da erklang auch schon die Stimme der Hauskätzin welche nun wie die Königin in Person um den Ballen herum schritt. Ihr weißes Fell strahlte förmlich und der Kater lies seine Mimik, die ein kurzen Anflug eines Gefühls in sich hatte, ja da war kurz Mitleid für die Schülerin, versteinerte wieder. Der Kater sprach nicht, er betrachtete die Kätzin und fing an im inneren Optionen durch zu gehen. Was sollten sie tun? Die Katze stellte erfolgreich fest das sie Nass waren und für einen Moment fragte er sich wie sie von Intelligenz ausging wenn sie das nun verwunderte. Doch jegliches Wort ersparte er sich. Es war nicht Genug das es eine Hauskatze war, ja eine zweite war auch noch hier. Die Katze rief immerhin nach dem zweiten. Sie stanken unter den Geruch des Strohs nach Mensch. Überspringer und Hauskatzen, von was war er hier nur umgeben? Zudem noch eine Schüler um die drohte jeden Moment um zu kippen. Sie könnten den Rückzug antreten, könnten hinaus gehen doch dem Kater war gewiss das die Schülerin das nicht gut überstehen könnte. Ein Kampf war auch eine Option, sie könnten die Hauskatzen versuchen zu vertreiben. Doch der Kampf würde sie verletzen und somit würden sie die Mission abbrechen müssen. Handeln, das wäre auch eine Option, noch während er nach dachte kam nun der Kater, ebenso eingebildet wie die Kätzin selber. Mehr als deutlich zeigte er das er sie nicht dulden würde. Auch wenn Staubkralle eins klar wurde. Sie hatten keine Ahnung wie schwer das Leben sein konnte, immerhin brachte der Kater eine Maus mit. Es war Flussschweif welcher nun hervor trat und die Initiative übernahm. Für einen Moment war er nicht erfreut darüber, immerhin war er hier ein Anführer, jedoch nicht seiner. Dennoch so hatte er Zeit alles zu überdenken. Flussschweif war vor ihn getreten und der Kater nutzte die Gelegenheit um seine Pfoten zu Putzen und mit der rauen Zunge durch sein Fell zu streifen um wenigstens etwas Dreck los zu werden. Dabei fuhr er die Krallen der Pfote aus die er gerade Putzte. Schwarz weiße krallen die kräftiger waren als die der meisten Katzen. Staubkrale hielt nicht all zu viel vom ständigen Pflegen der Krallen und dadurch waren sie breiter geworden und somit auch länger und gefährlicher zu gleich.

“Sonnenpfote, was auch immer Passiert du bleibst zurück verstanden? Ich will nicht das dir etwas Passiert.“

Sprach der Kater leise zu ihr und trat nun neben den Kater, mit welchen er zu dieser Mission aufgebrochen war. Erneut leckte er sich, nun diesmal über das Brustfell, um den Dreck mehr und mehr los zu werden. Flussschweif wollte die Situation mit Worten klären und für den Moment war es eine Idee, sofern somit der Kampf vermieden werden konnte, seinetwegen könnten sie wieder Hinaus, es wäre schwer für ihn, aber die Schülerin würde es nicht schaffen. Der Kater betrachtete die beiden Fremden. Seine Mimik war Reglos und sein Blick wirkte unnahbar. Die ruhe eines Fels und es war so gut wie unmöglich zu erkennen was er in diesen Moment dachte.
Zwei weitere Katzen gehörten hier her, noch hätten sie eine Chance im Kampf, ja der düstere Gedanke Verlies ihn nicht und sofern er sich auch seine Würdevolle Haltung bewahrte, dieser Gedanke gefiel ihn nicht. Doch er würde nicht den Tot der Schülerin riskieren.
Er wartete ab, ehe er auf diese Katzen eingehen würde. Immerhin waren die Worte des Kriegers gar nicht so schlecht gewählt und er würde abwarten, wenn auch gleich er seine Wachsamkeit nicht verlor. Dennoch war er bereit ein zu greifen, sollte es zu einer Auseinandersetzung kommen. Ihre Chance schätzte er gar nicht mal so schlecht ein. Immerhin waren sie geübte Kämpfer und sie nur Hauskatzen.


[Denkt über Optionen nach | Spricht mit Sonnenpfote | beobachtet alles schweigend]
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Mi Dez 26, 2012 3:23 am

Wie hieß doch ein Sprichwort der Menschen? Es kam immer anders und zweitens als man denkt. Nein, Sonnenpfote hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass sich hier noch andere Katzen herum trieben. Ihre nasse Nase war vom Geruch der Pferde so abgelenkt gewesen, dass sie alles andere herum nicht wahrgenommen hatte. Außerdem war sie erschöpft. Noch nie war sie so müde gewesen. Nicht einmal als sie sich mit Blitzpfote verlaufen hatte und eine Nacht im Wald verbringen musste. Traurige Erinnerungen, welche die kleine Katze aber sofort wieder niederkämpfte. Das durfte sie jetzt nicht beschäftigen. Viel zu sehr musste sie sich darauf konzentrieren auf den Beinen zu bleiben. Die weiße Katze, die sich wie eine Königin benahm, fesselte Sonnenpfote regelrecht. Die hellen Augen beobachteten jede Regung der weißen Katze und ohne, dass es Sonnenpfote bemerkte, setzte sie sich auch aufrecht hin. Sie versuchte die Weiße nachzuahmen. Natürlich gelang ihr das nicht. Aber es war ein Versuch. Da prallten die harten Worte fast ungehört ab. Erst als sie ihren Namen von Staubkralle hörte, wurde Sonnenpfote wieder aufmerksamer. Sie sollte hinter den Beiden bleiben. Das war leicht. Mittlerweile war sie aus ihrem Verteck gekrochen und hatte hinter den beiden Katern Stellung bezogen. Ihr taten die Pfoten so weh. Sie war nass, ihr war kalt und sie hatte Hunger. Fast sehnsüchtig blieb der Blick da auf der Maus hängen, die der zweite Scheunenkater heran getragen hatte. Für Sonnenpfote war das in diesem Moment die fetteste Maus, die sie je gesehen hatte. Doch sie wagte es nicht sich zu bewegen. Die beiden erwachsenen Kater versuchten gerade die Königin davon zu überzeugen, dass sie bleiben durften. Hoffentlich schickte diese sie nicht mehr zurük in den Regen. Sonnenpofte wollte nur etwas schlafen. Egal was die anderen beiden Kater sagten. Die redeten sich ja auch leicht mit ihren langen Füßen! Was für eine Kriegerin sie werden sollte? Nun, wenn es nach Sonnenpfote ging, dann gar keine. Deswegen tat sie nun das, was bei ihrer Mutter oft geholfen hatte, wenn diese ihr etwas verbot. Sonnenpfote legte den Kopf leicht zur Seite und sah die weiße Königin mit großen Kulleraugen an.

[sitzt hinter Staubkralle und Flussschweif, betrachtet die Maus, sieht Mimi bittend an]
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Di Jan 01, 2013 11:21 pm

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Anmutig wie eh und je stand die weiße Königin vor den nassen Rüpeln und rümpfte die Nasenspitze. Die Kater konnten schon von Glück sprechen, dass Mimi ihre Anwesenheit so lange ertragen hatte. Es war eine wahre Qual für sie, diese dreckigen und ungepflegten Töpel vor ihren Seelenspiegeln zu haben. Ihre Augen waren zwar nicht viel besseres gewohnt, wenn man Mimis Umfeld betrachtete, aber sie verlangte einen Gewissen Standard, der ihr hier nicht geboten wurde. Wenigstens befriedigte sie das Geräusch von leisen Pfoten auf den alten Holzlatten, welche sich näherten. Felix schien ihren Ruf gehört zu haben und kam ihrem Wunsch sofort nach. So gehörte sich das. Aber als sie den gestreiften Kater erblickte, fiel ihr alles aus dem Gesicht.

„Ihh, Felix! Wieso musstest du das da mitschleppen?!“

Der Ekel und ihre Abneigung waren nicht zu überhören, als sich ihr Gesicht zu einer widerlichen Grimasse zog. Sie trat einen Schritt zur Seite und schüttelte sich, ehe sie ihre Schultern straffte und ihren Kopf wieder elegant hob. Sie war hier die Königin und sie gab hier die Befehle. Sie warf einen bösen Seitenblick zu Felix. Der Kater hatte ihren ganzen Eindruck versaut. Aber das machte nichts, sagte sie sich selber, da ein kleiner Ausrutscher ihr Erscheinungsbild nicht zerreißen würde. Sie war noch immer die gleiche elegante, anmutige und wunderschöne Königin wie zuvor. Niemand würde ihrem Charme widerstehen können. Wenigstens versuchte Felix sie zu besänftigen, indem er ihr Bericht erstattete.

„Gut so. Wir brauchen diese Flohfänger nicht, um unseren Gästen die Tür zu zeigen.

Sie war erstaunt, als der schmächtigere der beiden fremden Kater das Wort erhob. Trotz seines Äußeren hatte er Manieren und behandelte sie höflich. Doch dieser positive Effekt hielt so lange an, bis sie zu der Überzeugung kam, dass dieser Kater geistesgestört sein musste. MondClan? Entweder hatte der Kater etwas gefressen, was ihm nicht gut tat oder aber er hatte sich seinen Kopf irgendwo angestoßen. Und zwar mächtig angestoßen. Misstrauisch hatte Mimi die Augen zu Schlitzen verengt. Es war auf eine Art amüsant, es hier mit einem Verrückten zu tun zu haben, aber auf der anderen Seite einfach nur unglaublich nervig. Sie wollte wieder ihre Ruhe und sich ihrem Schönheitsschlaf widmen. Dieser war eine viel dringendere Angelegenheit als das Wohl dieser beiden Straßenkatzen. Erst dann realisierte sie, dass der Kater noch etwas wichtiges erwähnt hatte. Es waren nicht nur die zwei stämmigen Dreckklumpen da, sondern auch noch ein kleines niedliches Kitten, welches sich hinter den beiden versteckte. Ohh... Vielleicht war es ja der Rest eines Mutterinstinkts von Mimi, aber diese kleine sah total putzig aus. Mit gesäuberten Fell würde aus ihr bestimmt später eine wunderschöne Katze werden. Die weiße Königin runzelte die Stirn. Eine angehende kleine Lady konnte sie unmöglich zurück in den Regen schicken. Es war ihr ein Rätsel, wie sie die junge Dame vorher übersehen hatte können.

„Wieso sagt ihr nicht gleich, dass ihr ein kleines Kitten bei euch habt?

Ihr Blick streifte den kräftigeren der beiden, der sich gerade putzte. Ein schelmisches Grinsen huschte ihr kurz über das Gesicht. Der Kater war zwar nicht ganz ihr Geschmack, aber wer sich für sie hübsch machte, der bekam zumindest einen Anflug von Sympathie. Außerdem waren seine Muskeln auch nicht zu verachten. Doch dann rutschte ihr Blick wieder auf das hübsche kleine Kitten. Sonnenpfote oder so ähnlich musste sie heißen. Die kleine hatte hinreißende Augen, welche Mimi für einen Moment lang fesselte. Sie war einfach zu süß. Die beiden Kater konnten stolz sein, dass sie so eine hübsche kleine Katze bei sich hatten. Allerdings behandelten sie diese völlig falsch. Die Katze mit dem langen Fell machte sich sogar extra etwas kleiner, was schon eine erstaunliche Reaktion für sie war, um das kleine nasse Ding besser zu betrachten. Felix war für einen Moment komplett aus ihren Gedanken verschwunden.

„Hey du kleine. Wir haben leider nichts mehr zu essen in unserem Napf, aber du kannst es dir gerne in unserem Stroh und Heu bequem machen.

Es völlig andersartiger Ton war in ihre Stimme getreten. Es schien fast für unmöglich, aber Mimis Stimmlage erinnerte an etwas freundliches und in ihren Worten steckte weder Ironie noch Sarkasmus. Sie hatte ihr Angebot völlig ernst gemeint, wenn auch nur wegen dem kleinen Kitten. Solch eine niedliche junge Katze durfte von solchen Rüpeln nicht verschandelt werden.

[Bei Felix – angeekelt wegen der Maus – hält Flussschweif für gestört – entdeckt Sonnenpfote – findet sie bezaubernd – bietet ihr an es sich im Heu bequem zu machen]
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Mo Jan 07, 2013 11:55 pm

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Ach, das war er ja gewohnt von Mimi. Felix verstand immer noch nicht so recht, wie sie so angeekelt von toten Mäusen sein konnte. Schließlich schmeckten sie viel besser, viel frischer als diese harten Brocken, die die Katzen von den Hausleuten bekamen. Abgesehen davon ermunterten die Kinder Felix immer wieder dazu Mäuse zu fangen, weil diese in der Scheune von den Hausleuten nicht gerne gesehen wurden.
Warum genau, dass wusste der Kater nicht. Aber er protestierte auch nie. Wenn man ihn lobte für etwas, was er auch ohne jegliche Beachtung gerne tat, dann war das nur noch besser. Warum Mimi darin ein Problem sah... Nun, das war wohl einfach ihre Art. Sie war schließlich eine selber ernannte, unausgesprochene Kaiserin. Und als Kaiserin schickte es sich nicht, wenn man die hübschen Milchtatzen mit Blut bespritze. Genau!
Daher reagierte Felix kaum auf Mimis Ekel. Er sah sie nur an und lächelte entschuldigend. Da hätte er auch selber mehr mitdenken können... Und nun enttäuschte er die hübsche Kätzin erneut! Er war aber eben manchmal ganz schön mäusehirnig! Vielleicht lag das ja am zu starken Konsum der grau-braunen Nagetiere...

Schließlich wandte Felix sich den Fremden wieder zu. Der schlankere von den zwei Katern hatte soeben zu Sprechen begonnen und stellte sich und seine Gefährten vor.
“Flussschweif, Staubkralle und Sonnenpfote... Komische Namen... Wer denkt sich denn so etwas aus? Oder hat er etwa falsche Kräuter gegessen?!, dachte Felix, während der Fremde weiter sprach. Ja, so musste es wohl sein. Da hatte irgendein verrückter Einzelläufer etwas zu viel von einem Kraut gefressen und so hatte diese seltsame Namensgebung begonnen. Hausleute konnten sich einfach die besseren Namen ausdenken, mit viel Wohlklang und Liebe. Wie Mimi eben.
Felix machte sich nicht weiter Gedanken darüber, da Flussschweif weiter sprach und schnell wurde dem Getigerten klar, worauf der graue Kater hinaus wollte.
Mitleid. Richtig? Anders konnte es nicht sein. Flussschweif wollte die Herzen der Hauskatzen anregen, aber Felix wusste, dass Mimi sich davon nicht unterkriegen würde. Der Getigerte selbst würde ganz einfach auf ihren Befehl warten. Währenddessen betrachtete er Staubkralle, der begonnen hatte sich zu putzen und nach und nach mehr von seiner kräftigen Statur Preis gab. Der Kater sah wirklich stark aus... Mimi sollte lieber nicht zu überheblich antworten, sonst könnte sie bald ein hübsch rot getupftes Fell haben. Weiter wanderte Felix‘ Blick zu dem Kitten, welches Mimi mit großen Augen betrachtet.
Ach, wie süß! Felix konnte nicht anders, aber dieses rote Etwas erwärmte sein Herz. Er war ja eigentlich kein böser Kerl, aber in seinem Leben war Freundlichkeit nicht immer angebracht und es war am klügsten Mimis Befehlen einfach zu folgen. Schon schade um das Kitten... Nun würde es zurück in den Regen müssen, eine Grippe bekomme und schließlich qualvoll verreck-

“Was?!“

presste Felix atemlos hervor. Er hatte nicht einmal zu Ende denken können! Und nun starrte er völlig perplex Mimi an. Träumte er etwa? Oder hatte die Maus, die er soeben angeknabbert hatte vielleicht Gift gefressen, das Felix selbst nun halluzinieren ließ.
Aber nein, Mimi hatte wirklich gesagt, dass die Katzen bleiben durften. Noch ein paar Sekunden lang starrte Felix die weiße Kaiserin an, bevor er seinen Kopf ruckartig drehte und Sonnenpfote betrachtete, die scheinbar auch Mimis steinernes Herz erweichen konnte. Die Kleine sah wirklich elend aus! Mechanisch hob Felix seine Maus mit dem Maul auf, ging auf Sonnenpfote zu und legte seine Beute vor dem roten Kitten ab.
Was für ein Abend... Mimi beugte sich sogar herab zu dem jungen Tier, um auf Augenhöhe mit ihm zu sein!
Felix entschied einfach für sich, dass er das Maul hielt. Er würde tun, was Mimi ihm befahl und momentan wollte sie, dass diese Fremden Unterschlupf in ihrer Scheuen fanden. Deswegen hatte Felix Sonnenpfote die Maus gebracht... Seine Maus...


[in der Scheune mit Mimi, Staubkralle, Flussschweif, Sonnenpfote | denkt über Mimi nach | hört Flussschweif zu | betrachtet Staubkralle und Sonnenpfote | ist überrascht wegen Mimi | gibt Sonnepfote Maus | kann Mimis Verhalten immer noch nicht begreifen]


Übernommen von Herbstmond
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BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Sa Jan 12, 2013 4:37 am

Als der Blick der weißen Katze auf Sonnenpfote fiel, bekam sie es einen Moment mit der Angst zu tun. Sie wirkte so groß, so edel. Eben so ganz anders als alles was Sonnenpfote bisher kannte. Doch dann kam die Reaktion der Königin und Sonnenpfotes Ohren schniekten nach vorne. Da traf wirklich alles zusammen. Die Kleine hatte ihre Mutter vor gar nicht all zu langer Zeit verloren. Und dann behandelte sie die weiße Katze auch noch so respektvoll. Natürlich waren auch die beiden Kater, naja zumindest einer von ihnen, nett zu Sonnenpfote gewesen. Aber sie wusste sehr wohl, dass sie nur eine Belastung war und das lies man sie spüren. Jetzt aber sah die Königin nur sie an! Aufgeregt kam Sonnenpfote ein bisschen näher. Den Kopf immer noch gesenkt um zu zeigen, dass sie sehr wohl Respekt hatte. Ihre kleinen Pfoten trugen sie zwischen den Katern hindurch. Vergessen war die Warnung, dass sie dahinter sitzen bleiben sollte. Sie durften hierbleiben! Das war das Schönste, was Sonnenpfote seit Langem gehört hatte.

Schnurrend kam Sonnenpfote noch etwas näher. Sie legte sich vor die Königin und machte sich ganz klein. Zwar freute sich das kleine Kitten, doch sie hatte immer noch Angst. Das würde wohl so schnell nicht vergehen. Im Stroh schlafen! Wo es trocken war! Oh wie schön! Sonnenpfote fielen fast schon die Augen zu, so müde war sie. Aber gleichzeitig auch aufgeregt.

Da kam der andere Kater auf sie zu und die kleine Katze duckte sich weg. Doch da lag plötzlich die Maus vor ihrer Nase. Diese schmackhafte Maus! Mit großen Augen sah sie zu dem Kater hoch und dann wieder die Maus an. Sie drehte den Kopf zu ihren beiden Begleitern. Sie würden die Maus natürlich teilen. War doch klar! "Danke." Murmelte sie leise und ließ ihren Blick zur Königin wandern. Immer noch saß diese so erhaben da, obwohl sie sich zu ihr runtergebeugt hatte. Und plötzlich konnte Sonnenpfote nicht anders. Sie sprang auf und überwandt die kleine Distanz zu der königlichen Katze mit einem großen Sprung. Sie wagte es nicht sie zu berühren, denn dann wäre das königliche Fell ruiniert. Und doch rieb Sonnenpfote dankbar schnurrend ihren kleinen Kopf an der Schulter der Königin. "Danke!" Flüsterte sie noch einmal.


[kommt näher zu Mimi, freut sich über Maus, bedankt sich bei Felix und Mimi]
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Flussschweif
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Alter : 29
Mentor von : Schwarzpfote
Charakter Alter : 5 Blattwechsel
Geschlecht : Kater

BeitragThema: Re: Die Suche beginnt   Fr Jan 18, 2013 12:59 pm

Flussschweif wartete angespannt und misstrauisch, er ah wie sich Sonnenpfote, zu der weißen Katze bewegte und zuerst wollte er eingreifen, aber dann erkannte der Kater, dass gar keine Gefahr bestand. Die weiße Katze hatte sich total in Sonnenpfote verliebt. Erleichterung durchströmte den grauen Kater, es war also doch eine weise Entscheidung gewesen die Scheune zu betreten. Sonnenpfote hätte es auch nicht weiter geschafft, also war ihnen gar keine andere Wahl geblieben. Flussschweif war wirklich froh, dass diese Katzen nicht wirklich blutrünstig waren, weil dann hätten sie keine Chance gehabt, während sich Staubkralle eher um seine Fellpflege kümmerte, beobachtete Flussschweif die Situation und achtete sehr darauf, dass Sonnenpfote nichts passierte. Aber die Worte klangen einfach so gut von Mimi, dass er es gar nicht glauben konnte, sie durften bleiben, das war wirklich eine Wohltat. Er spürte ein Magenknurren, als er nun die Maus sah, unterdrückte aber alle Jagdinstinkte und Hungergefühle, die beiden hatten es hier wirklich gut, wenn sie nur wüssten wie gut. Aber Flussschweif war nicht neidisch, es waren Hauskatzen, aber er hatte seine Freiheit.

"Wir sind euch sehr dankbar..."

meinte der Graue und deutete eine Verbeugung gegenüber Mimi an, dann widmete er sich noch Felix und nickte ihm auch kurz dankbar zu. Danach fand die harte misstrauische Mine wieder Platz auf seinem Gesicht, welche auch während der Szene von Sonnenpfote auf seinem Gesicht gewesen war, trotz seiner Inneren Aufruhr. Sonnenpfote machte ihr Sache wirklich gut.

Flussschweif kümmerte sich nun auch um sein Fellpflege und leckte sich das Fell sauber, er war froh, dass er dafür nun Zeit fand, er hasste es, wenn so viel Dreck, Matsche und Wasser an ihm klebte, das man auch Dreckhaufen zu ihm sagen könnte. Naja er wollte sich wenigstens ein bisschen ansehnlich machen, aber er hatte mehr Sorge um das Hierbleiben gehabt, als wie Staubkralle um seine Fellpflege.


[bei Staubkralle, Mimi, Sonnenpfote und Felix |erleichtert | putzt sein Fell]
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